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Gut vorbereitet
Umzug 2019 wieder bis zum Herzogplatz

 Der Zweibrücker Fastnachtsumzug ist dieses Jahr am am 5. März. Traditionell kommen bis zu 20 000 Besucher.
Der Zweibrücker Fastnachtsumzug ist dieses Jahr am am 5. März. Traditionell kommen bis zu 20 000 Besucher. FOTO: Volker Baumann
Zweibrücken. Fastnachter haben mit dem Verkehrsverein den Ablauf des Zweibrücker Karnevalumzugs besprochen. Von Fritz Schäfer

Fast wäre es vergessen worden. Doch dann stand die Frage im Raum: „Was ist mit dem Motto?“. Innerhalb weniger Minuten stand bei der Vorbesprechung des Fastnachtsumzugs auch das Motto fest: „ ‚s Motto kurz in einem Satz: Umzug bis zum Herzogplatz“.

Damit haben die Fastnachter die Neuerung für den Umzug am Fastnachtsdienstag, 5. März, zum Motto gemacht. Denn in diesem Jahr wird der Umzug bis zum Herzogplatz geführt. „Darauf haben wir uns schon im letzten Jahr verständigt“, sagte der Geschäftsführer des ausrichtenden Verkehrsvereins, Thilo Huble, bei dem Treffen. Bereits 2016 wäre der Umzug bis zum Herzogplatz gegangen. Doch wegen des heftigen Sturms fiel 2016 der Umzug aus. Deshalb feiert der Platz „bei hoffentlich schönem Wetter“ (Huble) Fastnachtsumzugs-Premiere.

Wie im vergangenen Jahr ist die Aufstellung des närrischen Lindwurms auf dem Festplatz an der Rennwiese. „Auf dem Platz werden die Nummern aufgezeichnet. Danach haben sich die Teilnehmer aufzustellen“, erklärt der Zugmeister Wolfgang Spenler von der Clubgemeinschaft Hasensteig. Über die Dr.-Ehrensberger-Straße, Maxstraße, ZOB, Schlossplatz, Gutenbergstraße und Goetheplatz geht es zum Herzogplatz. Der Zug löst sich dann in der Schillerstraße auf.



Auf dem Herzogplatz werden auch die Tribüne und das Festzelt aufgestellt. „Das wollen wir auch in diesem Jahr mit den VBZ betreiben“, sagt Huble. In den letzten Jahren stand das Zelt auf dem Alexanderplatz, die Tribüne am nahen ZOB.

Ein Thema der Besprechung war auch der Abfall insbesondere die Kartonagen. „Uns wäre es am liebsten, wenn die Teilnehmer die Verpackungen wieder mitnehmen würden“, sagte Huble. Spenler schlug vor, dass die Kartonagen auf dem Festplatz gesammelt angelegt werden und der UBZ den dann bei der dem Umzug folgende Reinigung mitnimmt. „Da werden wir mit dem UBZ reden, ob der das im Rahmen der Reinigung macht“, kündigte der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Rolf Franzen, an.

Bei der Zusammenkunft in den Räumen des Zweibrücker ASB sprachen Franzen und Harald Bohl vom Ordnungsamt auch die der Anmeldung beigelegten Sicherheitsvorschriften an. Dabei sollten nach den Worten des Zugmeisters für jede Zugmaschine mit Anhänger mindestens sechs Ordner abgestellt werden. Die dafür notwendigen Ordnerbinden gibt es gegen Kaution im Kultur- und Verkehrsamt an der Maxstraße. Dort können sich Teilnehmer auch anmelden. Wobei Huble sagte, dass auch am Fastnachtsdienstag noch kurzfristige Anmeldungen am Organisationsstand auf dem Festplatz möglich sind.

Aus der Versammlung kam auch noch die Frage, ob sich die Kneipen nicht an den Kosten für den Umzug beteiligen könnten. „Die werden zwar angesprochen, aber die Bereitschaft geht gegen null“, meinte Franzen. Der erklärte, dass der Verkehrsverein an dem Umzug nichts verdiene. „Wir schauen schon darauf, dass die Kosten nicht zu hoch werden.“ Neben den Kosten für die Reinigung der Straßen und Plätzen schlagen auch die seit einigen Jahren notwendigen Absperrmaßnahmen an der Zugstrecke vermehrt zu Buche.