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Zweibrücken im Netz
Neuer Internet-Auftritt weitgehend fertig

 So sieht der neue Internetauftritt von Zweibrücken aus.
So sieht der neue Internetauftritt von Zweibrücken aus. FOTO: PM
Zweibrücken. Beim Neujahrsempfang kündigte der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) einen neuen Internet-Auftritt der Stadt an. Der ist jetzt weitestgehend abgeschlossen, bislang gebe es viel positives Echo, freut sich Wosnitza. Von Mathias Schneck

Am Internet führt kein Weg vorbei. Auch nicht für die Stadt Zweibrücken. Zwar ist die Rosenstadt schon etliche Jahre im Internet präsent, doch bedurfte die Seite „www.zweibruecken.de“ einer Auffrischung. Bei seinem Neujahrsempfang stellte der frisch inthronisierte Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) daher in Aussicht, dass Zweibrücken einen neuen Internet-Auftritt bekommen werde.

Gesagt, getan. Wie Wosnitza jetzt auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, ist die Überarbeitung der Rosenstadt-Präsentation im weltweiten Netz weitgehend abgeschlossen. „Der neue Internet-Auftritt steht – bis auf ein paar technische Herausforderungen, die noch optimiert werden müssen“, erklärt Wosnitza.

Tatsächlich wirkt das Erscheinungsbild von www.zweibruecken.de jetzt moderner. Das findet auch der Oberbürgermeister. „Es mutet jetzt frischer, zeitgemäßer an“, sagt er über die Optik. Er habe bereits von einigen Einwohnern „positives Feedback erhalten“, freut er sich.



Aber es wurde nicht an der Optik gearbeitet, wie Wosnitza betont.

„Unser Internet-Auftritt soll die Plattform werden, auf der die Verwaltung ihre Online-Prozesse abwickeln kann.“ Als Beispiel nennt er „die Hundemarke, die der Bürger online bezahlen kann und dann per Post zugestellt bekommt“.

Allerdings sei diese Online-Plattform, die „zweibruecken.de“ bietet, als „Parallel-System“ zu verstehen. Heißt: Die Bürger müssen nicht zwingend ins Internet gehen. „Es wird auch künftig sicher eine gewisse Anzahl von Bürgern geben, die auch weiterhin persönlich zur Behörde gehen und dort Dinge abklären wollen“.

Das habe nicht zwingend etwas mit dem jeweiligen Alter eines Bürgers zu tun, manche seien dem Internet gegenüber aufgeschlossen und würden es rege nutzen, andere hätten Bedenken, ihre persönlichen Angelegenheiten online abzuwickeln oder fühlten sich einfach nicht gewieft genug in Sachen Internet.

Aber natürlich gehe der Trend schon in Richtung Online – und das habe der Gesetzgeber auch erkannt und den Kommunen entsprechende Vorgaben gemacht, so Wosnitza.

Bereits 2017 sei ein Bundesgesetz verabschiedet worden, das Bund, Ländern und Kommunen auferlege, bis spätestens 2022 den Bürgern die Verwaltungsleistungen auch im Internet anzubieten. „Online-Zugangsgesetz“, heißt diese Rechtsvorschrift.

„Die Hauptschnittstelle des Internet-Auftritts wird natürlich das Bürgerbüro sein“, erläutert der Oberbürgermeister. Dies sei die zentrale Anlaufstelle für die Zweibrücker mit dem Einwohnermeldewesen, den Passangelegenheiten und allem rund um die An- oder Abmeldung von Kraftfahrzeugen. Dieses Bürgerbüro werde künftig entweder via Mausklick besucht – oder, wenn erwünscht, weiterhin ganz persönlich.