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Neues Beratungsangebot
Neue Sozialberatung in Zweibrücken

Von links: Rochus Hauck (Vorsitzender des Homburg-Saarbrücker Ortsverbands des Sozialverbands Deutschland), Hans-Heinrich Rödle (Chef des Bezirksvorstandes Saarpfalz), Jurist Andreas Klein-Bruerius und SoVD-Ortsverbands-Schriftführer Peter Welsch.
Von links: Rochus Hauck (Vorsitzender des Homburg-Saarbrücker Ortsverbands des Sozialverbands Deutschland), Hans-Heinrich Rödle (Chef des Bezirksvorstandes Saarpfalz), Jurist Andreas Klein-Bruerius und SoVD-Ortsverbands-Schriftführer Peter Welsch. FOTO: Nadine Bröcker
Zweibrücken. Sozialverband Deutschland informiert zweimal im Monat etwa zu Pflege- und Krankenversicherung. Von Nadine Bröcker

Gerade heute, in einer Zeit, in der die soziale Landschaft in Deutschland immer komplizierter wird, ist es für Rentner, behinderte und chronisch kranke Menschen, Sozialversicherte, Pflegebedürftige, Sozialhilfeempfänger und Arbeitsunfallverletzte immer schwieriger, sich in der Vielzahl der Sozialgesetzbücher und Rechtsvorschriften zurecht zu finden. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, solchen Menschen zu helfen“, erklärt Hans-Heinrich Rödle, 1. Vorsitzender des Bezirksvorstandes Saarpfalz. Mit rund 560 000 Mitgliedern handelt es sich beim Sozialverband Deutschland (SoVD) um den zweitgrößten seiner Art in Deutschland, nach dem VDK. Insgesamt 20 000 Ehrenamtliche sind dafür deutschlandweit im Einsatz. Und auch in Zweibrücken soll den Menschen in Zukunft geholfen werden können. Dafür hat der Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland nun ein Beratungsangebot in Zweibrücken geschaffen. In den Räumen des Arbeiter-Samariter-Bundes in der Friedrich-Ebert-Straße 40 finden nun zwei Mal im Monat, jeweils am zweiten und vierten Donnerstag von zehn bis zwölf Uhr, Sozialberatungen durch den Volljuristen Andreas Klein-Bruerius statt. Dieser führt bereits seit letztem Jahr die Beratungen in Saarbrücken durch und weiß, wie groß die Nachfrage nach solch einem Angebot ist. „Das Meiste, was bisher nachgefragt wurde, geht in Richtung Schwerbehindertenrecht und Fragen zur Rentenversicherung“, erklärt er. Insgesamt berät der SoVD-Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland umfassend zu Fragen des Sozialrechtes, bis hin zu Widerspruchs-Klageverfahren vor den Sozialgerichten. Beratung erfolgt daher in den Bereichen Schwerbehindertenrecht, Rente, SGB II (Hartz IV), SGB XII (Grundsicherung im Alter), Pflegeversicherung/Krankenversicherung, staatliche Entschädigungsleistungen, medizinische und berufliche Rehabilitation und Antrag auf Absenkung der Rundfunkgebühren. „Eine Sozialberatung ist heute wichtiger denn je“, findet Hans-Heinrich Rödle und erklärt: „Wir wünschen uns, dass von diesem Beratungsangebot rege Gebrauch gemacht wird. Wir möchten unsere Mitglieder gut, persönlich und erfolgreich beraten und Neumitglieder gewinnen“. Darum freut sich der Verband auch über die Möglichkeit des neuen Beratungsangebotes in Zweibrücken. Dieses sollte nach telefonischer Vereinbarung genutzt werden, auch um Wartezeiten zu verhindern. Die Beratung erfolgt dann in einem eigens dafür zur Verfügung gestellten Raum unter Ausschluss der Öffentlichkeit, denn schließlich handelt es sich dabei um streng vertrauliche Gespräche. Sollte jemand aber nicht in der Lage sein, die Beratungsstelle aufzusuchen, sind in bestimmten Fällen auch Beratungen im häuslichen Umfeld möglich.

Ansprechpartner: Andreas Klein-Bruerius, Tel. (0174) 5915573, Mail: a.klein-bruerius@sovd-rps.de