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Geschwindigkeitskontrollen
Neue Software soll Abläufe ab Juli 2018 verbessern

Zweibrücken. Nicht nur zusätzliches Personal könnte die angespannte Lage in den Bußgeldstellen entschärfen, sondern auch ein effizienteres Computerprogramm, mit dem die Fälle bearbeitet werden. Diese Software soll ab Juli 2018  auch zum Einsatz kommen, erklärt Innenministeriumssprecher Joachim Winkler. Die Ausschreibung beziehungsweise Beschaffung liege „voll im Zeitplan“. Es werde die gleiche Software angeschafft, die beispielsweise auch Hessen nutzt. Neben den Anforderungen für den einzelnen Arbeitsplatz umfasse die Leistungsbeschreibung auch Schnittstellen zur Software von Justiz, Finanzverwaltung und Polizei in Rheinland-Pfalz. Diese Schnittstellen müssen programmiert und getestet werden.  Das neue Programm werde leistungsfähiger als das bisherige und verbessere die Möglichkeiten der statistischen Auswertung „deutlich“. Von Eric Kolling

Nicht nur zusätzliches Personal könnte die angespannte Lage in den Bußgeldstellen entschärfen, sondern auch ein effizienteres Computerprogramm, mit dem die Fälle bearbeitet werden. Diese Software soll ab Juli 2018  auch zum Einsatz kommen, erklärt Innenministeriumssprecher Joachim Winkler. Die Ausschreibung beziehungsweise Beschaffung liege „voll im Zeitplan“. Es werde die gleiche Software angeschafft, die beispielsweise auch Hessen nutzt. Neben den Anforderungen für den einzelnen Arbeitsplatz umfasse die Leistungsbeschreibung auch Schnittstellen zur Software von Justiz, Finanzverwaltung und Polizei in Rheinland-Pfalz. Diese Schnittstellen müssen programmiert und getestet werden.  Das neue Programm werde leistungsfähiger als das bisherige und verbessere die Möglichkeiten der statistischen Auswertung „deutlich“.

„Mit der neuen Software können mit gleichem Aufwand höhere Fallzahlen bearbeitet werden“, blickt auch der rheinland-pfälzische DPolG-Landeschef Benno Langenberger einem anstehenden Wechsel optimistisch entgegen.

Margarethe Relet, stellvertretende  GdP-Landesvorsitzende, wirbt nach der Einführung der neuen Software auch für die Einführung von Telearbeit: Die Bearbeitung von Bußgeldfällen „wäre dafür ideal“, doch das aktuelle Programm lasse das nicht zu. In Zukunft könnten Teilzeitbeschäftigte, vor allem die zahlreichen jungen Frauen in den ZBS-Teams, von zu Hause arbeiten und für Entlastung sorgen, so die Hoffnung.