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Neujahrsempfang
Neubaugebiet in Rimschweiler entwickelt sich

Rimschweiler. Von Fritz Schäfer

Bürgernähe und Einsatz nannte Ortsvorsteherin Isolde Seibert (SPD) beim Rimschweiler Neujahrsempfang in der KulTuS-Halle als Voraussetzung, um einen Ort voranzubringen. Dass sich Einsatz auszahlt, zeigt sich beim Neubaugebiet Neugartenahnung für das sich der Ortsbeirat viele Jahre lang engagiert hat. Obwohl wohl einige Bauplätze zunächst bebaut werden „geht es dort voran“, sagte die Ortsvorsteherin. Denn in relativ kurzer Zeit sind einige Häuser gebaut worden.

Aber die Baumaßnahme habe die Bayernstraße beeinträchtigt, sagte Seibert. Deshalb soll die Straße nach dem Willen des Ortsbeirates ins Zweibrücker Straßenausbauprogram 2021 bis 2026 aufgenommen werden.

Auch für eine Anschlussnutzung des ehemaligen Schrottplatzes hat sich der Ortsbeirat eingesetzt. „Da gibt es Fortschritte. Ich bin zuversichtlich, dass es im Laufe des Jahres ein Ergebnis geben wird.“



Schon in den nächsten Wochen werde der LBM einen Planentwurf für eine Verkehrsberuhigungsmaßnahme am Ortseingang aus Richtung Ixheim vorlegen, kündigte Seibert an. Auch das Thema steht seit Jahren auf der Tagesordnung in Rimschweiler. Die Ortsvorsteherin erinnert an eine Auswertung der Geschwindigkeitsmesstafeln durch Studenten. Ergebnisse waren, dass die Messtafeln zur Reduzierung führten, und dass sich die meisten an die Geschwindigkeit hielten.

Beim Gemeindehaus arbeite man weiter daran, es „Schritt für Schritt“ zu verschönern. Zum Beispiel mit der Treppe innen und mit dem Garten außen. Dort soll auch ein Bücherschrank aufgestellt werden. „Dafür benötigen wir Sponsoren“, appellierte Seibert an die rund 100 Gäste in der Halle. Beim Blick ins abgelaufene Jahr vergaß die Ortsvorsteherin auch nicht das 125-jährige Bestehen des Turn- und Sportvereins, der im Jubiläumsjahr den neuen Rasenplatz eingeweiht hat.

Rimschweiler lebe von den Vereinen und dem Engagement der Mitglieder, sagte Seibert. Die Feste der Vereine seien ein fester Bestandteil des örtlichen Lebens. Wie auch die Kerb. „Doch es wird für die Straußjugend immer schwieriger, die Kerb durchzuführen“, bedauerte die Ortsvorsteherin. Dabei erinnerte sie an die Bemühungen der Straußjugend um einen Autoskooter. „Kurz vor der Kerb hat der Betreiber abgesagt.“ Auch sonst kämen auf die Straußjugend Kosten zu. Deshalb habe der Ortsbeirat beschlossen, den jungen Menschen mit Geld aus dem Vorortbudget zu helfen. Beim Blick auf den gut gefüllten Veranstaltungskalender nannte Seibert die Kinderfasenacht am Sonntag, 16. Februar, in der KulTuS-Halle als erste Veranstaltung.

Wie seit vielen Jahren eröffneten die Kinder der Rimschweiler Grundschulen mit zwei Liedbeiträgen den Neujahrsempfang.