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| 20:41 Uhr

RCC Rubenheim
Närrisch gute Laune bei Galakappensitzung

Acht Mädchen der Schautanzgruppe Hansbebcher schienen auf der Bühne in der Luft zu schweben.
Acht Mädchen der Schautanzgruppe Hansbebcher schienen auf der Bühne in der Luft zu schweben. FOTO: Wolfgang Degott
Herbitzheim. Kein Auge blieb trocken bei der Fastnachtsveranstaltung in Rubenheim.

(red) „In Ruwenumm gebor, in Ruwenumm dehemm, Kleintirol, ein Ort zum verlieben.“ Der Refrain der Dorfhymne sangen alle aus voller Kehle, als die letzte der 23 Auftritte von der Live-Gesangsgruppe „Die Närrische“ in vollem Gange war. Der Rubenheimer Carneval-Club hatte es mit seinen vielen Aktiven wieder geschafft, die Herbitzheimer Bürgerhaushalle während der großen Prunk- und Galakappensitzung zu einer Heimstatt des Frohsinns und der Ausgelassenheit zu verwandeln.

Alle Stühle waren besetzt, die Emergency Show Band, eine Formation des Rubenheimer Musikvereins, sorgte für die musikalische Begleitung. Sitzungspräsident Jan Theis, unterstützt vom Elferrat, führte souverän durchs abwechslungsreiche Programm und ließ nach dem gekonnten Eisbrecher-Auftritt der zehnjährigen Tanzmariechens Jule Korter (Trainerinnen: Marie-Christine Lisbert und Meike Rebmann) die erste Rakete in den Narrenhimmel steigen. Mit der US-amerikanischen Nationalhymne begann die „Weltallreise“, der Schaunummer des Männerbaletts (Trainerin: Manuela Brück), bei der auch Donald Trump sein Fett weg bekam.

In einen verwunschenen Wald entführten die „Hansbebcher“ (Trainerin Christine Rebmann) das närrische Auditorium. Neben der choreografischen Besonderheiten sorgten die farbenfrohen Kostüme für Augenschmaus. Die größte Gruppe, das „Ruwenummer Allerlei“, befasste sich darstellerisch und Gesanglich mit den Besonderheiten der fünf Jahreszeiten des Jahren. Die Minis (Trainerinnen: Lisa Freis, Marie-Christine Lisbert und Lea Theis), die das Thema „Mary Poppins und die Schorschdefeger“ tänzerisch umsetzten, unterstrichen die „geniale Jugendarbeit“, wie es Wolfgang Blatt, Regionalvertreter des Saarpfalz-Kreises im Verband Saarländischer Karnevalsvereine, feststellte. Wie gewohnt hatten die „Ruwenummer Perdcher“ auch wieder Gardeformationen auf ihre Auftritte vorbereitet, die von Markus Gorges ins richtige Licht gesetzt wurden.

Während zweier Nachwuchs-Büttenreden legte die 13-jährige Annika Freis sowohl mit ihrem Zwillingsbruder Tim als auch Luc Theis als Partner innerhalb von einer halben Stunde zwei gekonnte Auftritte hin. Kein Auge trocken blieb beim Vortrag von Samuel Kiehlmeier, dessen Mutter Monja die Texte zur Person „Bauer Sepp“ geschrieben hatte. Dazu gehörte neben den Erfahrungen mit den „Schmetterlingen“ vom anderen Geschlecht auch die Feststellung: „Es denkt der Mensch, es säuft das Pferd. In Ruwenumm ist das umgekehrt.“ Mit spitzer Zunge und kesser Lippe ausgestattet, würzte das Trio Anita Rabung, Susanne Theis und Lucie Freis-Welsch seinen Aufenthalt im „Senioren Kontakt Room“, dem Arzt-Wartezimmer. Ein gekonntes Debüt legten Kerstin Ernst und Nicole Büttenmeier als Oma aus dem „Metall-Alter“, mit goldenen Zähnen und bleiernen Knochen, und deren Enkelin hin. Seit Jahren bereichern auch „Gastrollen“. Dazu gehörte unter anderen die 35-köpfige Schauformation „Sandmänncher“ von der Karnevalsgesellschaft „Dann wolle ma emol“ aus Rohrbach.