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Spatenstich für Altenwohnprojekt
Nächster Schritt zum KanadaPark

 Spatenstich am KanadaPark mit jungen und gesetzteren Buddlern.
Spatenstich am KanadaPark mit jungen und gesetzteren Buddlern. FOTO: Volker Baumann
Zweibrücken. Spatenstich für Altenpflegeeinrichtung in der Canada-Siedlung. Zum Jahreswechsel 2020/21 ist die Eröffnung des Hauses Kana geplant. Von Fritz Schäfer

Mit dem Spatenstich gehe der Umbau der Canada-Siedlung „in eine neue Phase“, meinte Oberbürgermeister Marold Wosnitza beim Quartiersfest, zu dem viele Bewohner des Wohngebiets gekommen waren. Schon in den letzten Jahren habe man gesehen, wie sich das Gebiet nach und nach verwandelt habe. Das gemeinsame Projekt des DiakonieZentrums Pirmasens, der Gesellschaft für Wohnen und Bauen, der Herzog-Wolfgang-Stiftung und der Sparkasse Südwestpfalz zeige,  wie sich die Stadt weiterentwickle.
Dabei erinnerte der Gewobau-Geschäftsführer Jörg Eschmann an den Erwerb des rund 14 Hektar großen Geländes mit den über 400 – zur Hälfte unbewohnten – Wohnungen Ende 2010. Zunächst habe die Wohnungsbaugesellschaft die Infrastruktur in Ordnung gebracht, acht Wohnblocks modernisiert und durch den Abriss von Gebäuden Bauflächen geschaffen. „Dadurch hat sich die Canada-Siedlung zu einer guten Adresse entwickelt.“ Mit dem gemeinsamen Projekt werde die Attraktivität noch gesteigert. In dem Zusammenhang erinnerte Eschmann an den verstorbenen Oberbürgermeister Kurt Pirmann, für den das Projekt „eine Herzensangelegenheit“ gewesen sei.
Die Gewobau ergänzt das Haus Kana mit einem Gebäude Wohnen plus. Dort können Menschen mit wenig Pflegebedarf selbstständig wohnen und nach Bedarf auf Angebote der Diakonie zurückgreifen. „Für die 21 Wohneinheiten haben wir schon 77 Bewerbungen“, sagte Eschmann. In dem Wohnen plus wird dann auch das Quartiersmanagement des Projekts Soziale Stadt untergebracht.
Die Enbindung des Projekts KanadaPark in das Quartier der Sozialen Stadt Steinhauser Straße ist auch dem theologischen Vorstand des DiakonieZentrums Norbert Becker wichtig. Es reiche nicht aus, nur Wohnraum zu schaffen oder Altenpfelegeinrichtungen zu betreiben. „Die Nachbarschaft, der Zusammenhalt der Bewohner ist uns wichtig.“ Und das sieht Becker im KanadaPark gegeben. Der Diakonie-Vorstand blickte über den Tag und das Projekt hinaus. „Es geht auch noch weiter.“