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Musik zum Feierabend soll die Stadt beleben

Zweibrücken. Lebendiger, pulsierender soll die Innenstadt werden. Erste Ergebnisse der vom Land geförderten Innenstadt-Moderation zeichnen sich bereits ab: die neuen Strukturen beim Wochenmarkt Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Schwarz

Zweibrücken. Lebendiger, pulsierender soll die Innenstadt werden. Erste Ergebnisse der vom Land geförderten Innenstadt-Moderation zeichnen sich bereits ab: die neuen Strukturen beim Wochenmarkt. Der "Advent" soll jetzt eine "Dachmarke" werden und einmal mehr diskutierten die Teilnehmer des zweiten Workshops im Zentrum der UBZ: Wie kann der Besucherstrom vom Style Outlet in die Innenstadt gelenkt werden?Von einem vielversprechenden Anstoßen der Projekte berichtete Susanne Schweren, die Projektleiterin zur Innenstadtentwicklung Zweibrücken. Im Rahmen der ersten Zukunftswerkstatt vor Wochen waren "Festlegen der Spielregeln", "Aufwertung des Samstag-Wochenmarktes und das Projekt "feierabend" die Themen. Eine Verhaltenskodex gibt es seitdem , sogar ein "Siegel", das fünf sitzende Personen mit ausgestreckten Armen im Kreis sitzend zeigt und für Vertrauen, Vertraulichkeit, Wertschätzung, Akzeptanz und Fairness steht. Miteinander reden, gemeinsam handeln so die Losung sein. Einkaufsstimmung schaffen, den Markttagen einen besonderen Flair geben. Schon nach drei Wochen sind die guten Ansätze der Neuausrichtung bemerkt worden, wie Neukunden von außerhalb bestätigen.

Auf das, was die Innenstadt zum Sommer bietet, dürfen sich alle jetzt schon freuen. Es wurde von der Arbeitsgruppe Innenstadtentwicklung als Projekt "feierabend" getauft. Pate dafür standen die "after-work-parties" welche nach ganz kleinen Anfängen inzwischen Tausende ins Outlet locken. Musikprogramm, "Lounge-Charakter" und ein besonders Angebot an Getränken und Snacks zählen zum Mindeststandard. Mit dem Outlet wird kooperiert. Benachbarte Gastrobetriebe kooperieren. Der Auftakt wird am 1. Juni auf dem Alexanderplatz sein. "rich and royal", "Hobbit" und "Kontrastbühne" dachten ähnlich und wurden mit ins Boot geholt. Am Freitag 15. Juni, sind dann "Paragraph", "Café am Schloss" und "Killarney" an der Reihe. Zwei Wochen später in der Poststraße "Paramount", "Esquina Tapasti" und "Delikat". Am 3. August geht es in der Fußgängerzone-Mitte rund mit "Eiscafé Cantonati" und "Bierbrunnen". Der Hallplatz wird am 17. August mit "Coyote Café" und "Eiscafé La Perla" Anziehungspunkt sein und die "Vine bar" vom ehemaligen City-Outlet besorgt am 24. August den Schluss.

"Wir hatten einen steinigen Acker im Frühjahr 2011. Inzwischen ist das Feld gepflügt, kleine Pflänzchen sind gewachsen, es ist schon was bewegt worden. Aber, man darf nicht zu viel auf einmal erwarten, der Einzelhandel muss mitwirken, es wird dann zu Synergieeffekten kommen", meinte Boris Wüst von der Projektentwicklungsgesellschaft des Landes Rheinland-Pfalz (PER), die für die Moderation der Workshops zuständig ist. "Wir hatten einen steinigen Acker im Frühjahr 2011. Inzwischen ist das Feld gepflügt, kleine Pflänzchen sind gewachsen, es ist schon was bewegt worden."



Boris Wüst, PER