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Seit 30 Jahren hat Mörsbach eine eigene Kirche

Der Anbau an die Kita ermöglichte die Einrichtung einer dritten Gruppe.
Der Anbau an die Kita ermöglichte die Einrichtung einer dritten Gruppe. FOTO: Norbert Rech
Die Kindertagesstätte setzt auf Musik und Bewegung.

In Mörsbach gibt es zwar keine größeren Geschäfte mehr und der öffentliche Nahverkehr lässt zu wünschen übrig. Doch kann das Dorf trotzdem eine gute Infrastruktur vorzeigen. Besonders stolz sind die Einwohner auf ihre Dreifaltigkeitskirche. Dabei ist das Gotteshaus noch gar nicht so alt. Der neuzeitliche Bau wurde vor genau 30 Jahren in nur drei Monaten errichtet. Altar, Kanzel und Taufstele sind aus schlichtem Eichenholz. Besonders sehenswert ist der Türstein der vorher dort stehenden alten Schule aus dem Jahr 1765. In diesem Haus wurden früher auch die Gottesdienste abgehalten.

Die Kirche kann auch als Gemeindesaal genutzt werden, in dem bis zu hundert Personen Platz finden. Das Geläut der Dreifaltigkeitskirche besteht aus insgesamt vier Glocken. Seit 1995 besitzt die Mörsbacher Kirche auch eine eigene Turmuhr. 

Ein größeres Projekt in der nächsten Zeit wird der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses sein, das sich im Zentrum von Mörsbach befindet. Unter anderem ist die Modernisierung der Toiletten geplant, wie Ortsvorsteherin Susanne Murer berichtet. Das Gebäude wurde Mitte der Sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Bürgermeisteramt und Feuerwehrhaus errichtet. Nach der Eingliederung von Mörsbach als Stadtteil von Zweibrücken 1972 wird der Sitzungssaal weiterhin vom Ortsbeirat genutzt, einige Jahre gab es auch eine Bücherei. Außerdem finden die Zusammenkünfte des Lebensabendbewegung (Altenstube) seit 1974 im Dorfgemeinschaftshaus statt. 



Die Freiwillige Feuerwehr ist im Erdgeschoss untergebracht, der Sitzungssaal befindet sich in der oberen Etage. Daneben hat auch der Jugendverein dort eigene Räume. Direkt am Gebäude angeschlossen ist die Sporthalle des SV 21 Mörsbach und gegenüber befindet sich der erst 2008 angelegte Dorfplatz, der auch Ausgangspunkt für die Wanderwege ist. 

Eine Erfolgsgeschichte ist auch die neue Kita. Diese wurde nach der Errichtung eines Anbaus um eine Gruppe erweitert. Jetzt können 57 Kinder die Tagesstätte besuchen. „Wir sind auch gut belegt“, sagt Leiterin Daniela Danzenbächer. Es gibt drei Gruppen. Die Kita „Hand in Hand“ verfügt über 13 Plätze für Kinder im Alter von eins bis drei Jahren. Sie ist täglich von sieben bis 17 Uhr geöffnet. Die Einrichtung wurde mit dem Qualitätssiegel „Felix“ ausgezeichnet, das Kitas erhalten können, in denen täglich gesungen wird. Außerdem trägt sie seit kurzem den Titel „Bewegungskindergarten“. ⇥nob