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Mittelbach-Hengstbach
Baugebiet soll noch attraktiver werden

Der neue Spielplatz liegt an der Dorfstraße Am Bornrech. Im Hintergrund ist ein Straßenzug zu sehen; dieser führt zur Mertelstraße, die als Zweiterschließung ausgebaut werden soll.
Der neue Spielplatz liegt an der Dorfstraße Am Bornrech. Im Hintergrund ist ein Straßenzug zu sehen; dieser führt zur Mertelstraße, die als Zweiterschließung ausgebaut werden soll. FOTO: Norbert Schwarz
mittelbach-hengstbach. Kurt Dettweiler hofft, dass das Areal in Hengstbach auch über die Mertelstraße erschlossen wird, dies sei wichtig. Von Norbert Schwarz

Die Zweiterschließung des Neubaugebietes „Auf Äckerchen“ im Ortsteil Hengstbach genießt weiterhin Priorität im Ortsbeirat. „Wir haben da eine Zielvorstellung, an der wir arbeiten. Schon jetzt wissen wir, dass sich das nicht am Knie abbrechen lässt, doch diese Erschließung über die Mertelstraße, welche eine Verkehrsverbindung zwischen Mittelbach und Wattweiler darstellt, wird das Baugebiet noch attraktiver machen und das ist schließlich im Sinn aller“, so Ortsvorsteher Kurt Dettweiler im Gespräch mit dem Merkur.

 Alle Ortsbeiratsmitglieder teilen diese Einschätzung, das Thema „Zweiterschließung“ soll deshalb vorangetrieben werden. Dettweiler sagte, „das geht nicht von heute auf morgen“, doch habe die Stadt Zweibrücken signalisiert, im Haushalt für die Jahre 2019/2020 Mittel einzustellen, „mit denen der Flächenerwerb für eine spätere Erschließungsstraße finanziert werden kann“, diese werde vom Ortsbeirat „als ein Schritt in die richtige Richtung gewertet“, so Dettweiler.

Die Zuwegung zum neuen Baugebiet in Hengstbach erfolgt momentan über die von der Hengstbacher Straße abzweigende Dorfstraße „Am Bornrech“. Als befestigter Feldweg stellt dieser Straßenzug außerhalb der Grenzen des rechtsgültigen Bebauungsplanes einen abgemarkten Feldweg dar, der sich in Eigentum der Stadt befindet. Weil die Zuwegung über die Hengstbacher Straße eng ist, werden noch immer Baustoffe mit Sattelzügen über die Anbindung von der Mertelstraße her angeliefert. Dettweiler: „Der Unterbau dieses Feldweges ist durchaus tragfähig, aber wir im Ortsbeirat hätten hier gern eine ordnungsgemäße Erschließungsstraße.“



Das Problem, so der Ortsbeiratsvorsitzende: „Die Straßenherstellungskosten müssten voll, weil nicht zum Anbau bestimmt, von der Stadt getragen werden und das geht im Augenblick nicht.“ Verständnis dafür sei im Ortsbeirat vorhanden, andererseits würde man für diese „Zweiterschließung“ das Recht zum Bebauen schaffen und damit die Kostenfrage zumindest im Großteil klären.

Auf Gehhilfen angewiesene Bürger aus Hengstbach gelangen nur schwer zum Friedhof. Deshalb soll es jetzt bei den Treppenstufen zwei Handläufe geben. Wie viele andere Vorortgemeinden wünscht sich auch Mittelbach-Hengstbach einen höheren Ansatz für die Feldwegeunterhaltung, insbesondere die Wegseitengräben. Mit Mitteln aus dem Vorortbudget soll 2019 der Glockenturm auf dem Hengstbacher Friedhof saniert werden. Ein dickes Lob gab es für das Helferteam um Hans Röller wie Werner Decker, Manfred Schopp, Udo Ehrhardt und Otto Imhoff. Sie renovierten die Weihnachtsbeleuchtung für die beiden Ortsteile. Dettweiler freut sich: „Da ist alles wieder wie neu!“ Der traditionelle Weihnachtsmarkt findet dieses Jahr am 15. und 16. Dezember bei der Kirche in Mittelbach statt.