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Ministerium hält sich externe Lösung für JVA-Leitung offen

Zweibrücken. Das rheinland-pfälzische Justizministerium wird die Stelle des Leiters der Justizvollzugsanstalt (JVA) Zweibrücken in Kürze ausschreiben. Die Entscheidung über den künftigen Anstaltsleiter erfolgt nach Durchführung eines Auswahlverfahrens. Das erklärte Ministeriumssprecher Wahid Samimy auf Merkur-Anfrage

Zweibrücken. Das rheinland-pfälzische Justizministerium wird die Stelle des Leiters der Justizvollzugsanstalt (JVA) Zweibrücken in Kürze ausschreiben. Die Entscheidung über den künftigen Anstaltsleiter erfolgt nach Durchführung eines Auswahlverfahrens. Das erklärte Ministeriumssprecher Wahid Samimy auf Merkur-Anfrage. Der derzeitige JVA-Chef Albert Stürmer wird Ende Januar 2013 in den Ruhestand gehen.Sowohl vom Bund der Strafvollzugsbediensteten als auch aus der Belegschaft der JVA waren zuletzt Forderungen laut geworden, die Nachfolge intern zu besetzen. Bei einer Unterschriftenaktion setzten sich die Bediensteten für die stellvertretende Anstaltsleiterin Vera Dönges als künftige JVA-Chefin ein. Doch auch eine externe Lösung war zuletzt im Gespräch (wir berichteten).

Letzteres hält sich das Ministerium hält auch weiterhin offen, wie Samimy betonte: "Bei der Auswahlentscheidung spielt es keine Rolle, ob es sich um eine interne oder externe Bewerbung handelt." Die Auswahl erfolge nach den Kriterien von Eignung und Leistung, sagte Samimy.

Zu einzelnen Personen, die für den Posten des JVA-Chefs infrage kommen, wollte sich das Ministerium nicht äußern, solange das Bewerbungsverfahren nicht abgeschlossen ist. gda



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