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Martin Bach startet als Ixheimer Pfarrer

 Am Sonntag hält Pfarrer Martin Bach in Ixheim seinen Antrittsgottesdienst. Foto: cvw
Am Sonntag hält Pfarrer Martin Bach in Ixheim seinen Antrittsgottesdienst. Foto: cvw FOTO: cvw
Zweibrücken. Nachdem im Sommer 2016 Pfarrerin Brigitte Bommarius als Militärpfarrerin in die Niederauerbach-Kaserne wechselte, Reiner Conrad nach Mittelbach, ist jetzt die Vakanz in Ixheim beendet: Der Neue Martin Bach hat viel vor. Cordula Waldow

Martin Bach will das künftige Leben der protestantischen Pfarrgemeinde Ixheim mit den Mitgliedern entwickeln, zusammen Ziele formulieren, Wege dorthin finden und gemeinschaftlich beschreiten. Dem neuen Pfarrer , der mit Jahresbeginn sein Amt in dem 2000-Seelen-Ort angetreten hat, ist die Freude auf seine neue Aufgabe deutlich anzumerken. Er sagt strahlend: "Es ist wirklich außergewöhnlich, wie viele Menschen sich hier in der Gemeinde mit viel Zeit und Energie einbringen, wie engagiert sie ehrenamtlich das Gemeindeleben in der Zeit der Vakanz mehr als nur aufrecht erhalten haben."

Bereits im Sommer waren Bachs Vorgänger, Pfarrerin Brigitte Bommarius, als Militärpfarrerin in die Niederauerbach-Kaserne gewechselt, Reiner Conrad nach Mittelbach. Bach wird sie persönlich treffen und hat bereits einen Termin vereinbart. In den wenigen Wochen, die der gebürtige Wellesweiler mit seiner Ehefrau Diana Lipps jetzt in Zweibrücken lebt, hat er schon viele Menschen seiner Gemeinde und darüber hinaus kennen gelernt. Beim sonntäglichen Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst, Hausbesuchen und gezielten Einzelgesprächen über das Presbyterium hinaus will der Hirte allen seinen Schäflein intensiv begegnen und "von ihnen lernen, wie das Gemeindeleben bislang verlaufen ist." Ein ebenso wichtiges Anliegen ist dem 49-jährigen Theologen ein gutes ökumenisches Miteinander in Ixheim und darüber hinaus.

Er berichtet: "Ich bin in einem sehr offenen Haus aufgewachsen und in einer Gemeinde, in der Ökumene intensiv gelebt wurde." Bereits seit seinem Eintritt ins Gymnasium wusste er, dass er Pfarrer werden wollte, engagierte sich intensiv in der Jugendarbeit, in der Kantorei oder im Posaunenchor. In Saarbrücken, Bonn und Heidelberg studierte er Theologie, Diakoniewissenschaften und hat als Hobby Ägyptologie . Die letzten drei Jahre arbeitete Bach in Mühlheim/Ruhr als Vorstandsvorsitzender der Theodor-Fiedner-Stiftung in Mühlheim an der Ruhr.



An seinem Beruf liebt Martin Bach "mit Menschen in ganz verschiedenen Lebenssituationen zusammen zu kommen und miteinander darüber nachdenken, wie Gott uns begleitet, wie seine Liebe in unser Leben kommt." Schon immer habe er "Spaß, davon zu erzählen, was mich trägt", insbesondere auch im Unterricht mit jungen Menschen. Dazu gehört der Konfirmandenunterricht ab Februar. In seinem Antrittsgottesdienst am Sonntag um 14 Uhr wird er, gemäß der Perikopenordnung, über Matthäus 14, den "sinkenden Petrus" predigen: "Gottvertrauen trägt."