| 18:16 Uhr

Abgänger
„Man kann viel, wenn man sich viel zutraut“

 Die Abgänger der Berufsbildenden Schule Zweibrücken.
Die Abgänger der Berufsbildenden Schule Zweibrücken. FOTO: Volker Baumann
Zweibrücken. Am Dienstag hat die Berufsbildende Schule bei zwei Feiern einen Teil ihrer Absolventen verabschiedet. Von Volker Baumann

Die Berufsbildende Schule Zweibrücken lud am Dienstag zur Abschlussfeier der Berufsvorbereitungsjahre, der Berufsfachschule und der Fachschule Altenpflege in die Ignaz-Roth Halle ein. Schulleiter Jürgen Bärmann bedankte sich bei allen, insbesondere seinen Kolleginnen und Kollegen, die durch ihr pädagogisches Geschick dafür gesorgt hätten, den Schülerinnen und Schülern den weiteren beruflichen Weg zu ebnen.

Im nicht so leicht durchschaubaren System der berufsbildenden Schule gebe es für jede Vorbildung und jedes Begabungsniveau eine Möglichkeit des Weiterkommens. Rückschläge und Niederlagen ließen sich dabei ganz gut kompensieren. „Man kann viel, wenn man sich viel zutraut“, zitierte er Alexander von Humboldt und gab den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg, nach ihrem erworbenen Können, sich jetzt auch weiter viel zuzutrauen für ihren beruflichen oder schulischen Lebensweg. Schülersprecher Dennis Mangold sprach über die Schnelligkeit der vergehenden Zeit und verglich die ungefähre Lebenserwartung eines Menschen von „nur“ 27 000 Tagen mit dem jetzigen Alter der Schüler von etwa 6 500 Tagen. „Genießt deshalb jeden der verbleibenden Tage und holt dabei das Beste aus euch heraus“, riet er seinen Mitschülern. Am Ende bereue man nicht was man getan, sondern was man nicht getan habe. „Bleibt euch selbst treu und verfolgt vehement das Ziel, das ihr vor Augen habt und das euch vorschwebt“, so sein Wunsch an alle. Die Abschlussfeier mit Auszeichnung der Klassenbesten und Ehrungen wurde musikalisch in perfekter Harmonie untermalt von „Martha und Joschka“.

 Die Abgänger der Zweibrücker Altenpflegeschule.
Die Abgänger der Zweibrücker Altenpflegeschule. FOTO: Volker Baumann