| 23:23 Uhr

Klinik-Einrichtung unterm Hammer
LVIM muss weitere Auktionen durchführen

Zweibrücken. 441 der gut 800 Einrichtungsgegenstände aus dem Evangelischen Krankenhaus Zweibrücken hat dessen früherer Betreiber, der Landesverein für Innere Mission in der Pfalz (LVIM) bei einer Online-Auktion versteigert. Diese seien „teilweise deutlich über den festgelegten Mindestpreisen verkauft worden“, erklärt LVIM-Sprecherin Susanne Liebold auf Merkur-Nachfrage. Den Zuschlag hätten rund 100 Käufer aus dem In- und Ausland erhalten. „Besonders begehrt waren medizinische und elektronische Geräte. Für einige hochwertige Betten und anderes Mobiliar wurden bislang noch keine Gebote in der gewünschten Höhe abgegeben“, so Liebold weiter. Der beauftragte Dienstleister Asset Orb verhandele zwar noch mit verschiedenen Interessenten, doch bisher scheint der LVIM auf fast der Hälfte seiner Gegenstände sitzen zu bleiben, plant daher eine weitere Auktion „in den nächsten vier Wochen“. Liebold: „Falls danach noch Gegenstände übrig sind, sind Spenden an gemeinnützige Organisationen denkbar.“ Von Eric Kolling

441 der gut 800 Einrichtungsgegenstände aus dem Evangelischen Krankenhaus Zweibrücken hat dessen früherer Betreiber, der Landesverein für Innere Mission in der Pfalz (LVIM) bei einer Online-Auktion versteigert. Diese seien „teilweise deutlich über den festgelegten Mindestpreisen verkauft worden“, erklärt LVIM-Sprecherin Susanne Liebold auf Merkur-Nachfrage. Den Zuschlag hätten rund 100 Käufer aus dem In- und Ausland erhalten. „Besonders begehrt waren medizinische und elektronische Geräte. Für einige hochwertige Betten und anderes Mobiliar wurden bislang noch keine Gebote in der gewünschten Höhe abgegeben“, so Liebold weiter. Der beauftragte Dienstleister Asset Orb verhandele zwar noch mit verschiedenen Interessenten, doch bisher scheint der LVIM auf fast der Hälfte seiner Gegenstände sitzen zu bleiben, plant daher eine weitere Auktion „in den nächsten vier Wochen“. Liebold: „Falls danach noch Gegenstände übrig sind, sind Spenden an gemeinnützige Organisationen denkbar.“

Wie viel Geld der Landesverein bisher erlöst hat, sagt Liebold auf Nachfrage nicht. Klar ist: Die Summe muss der LVIM direkt nach Mainz überweisen – als Kompensation für zuvor vom Land geförderte Ausstattung (wir berichteten).