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Lions-Hilfe Homburg-Saar-Pfalz
Eine Lotterie, die viele glücklich macht

 Dieter Morgenroth (Vorsitzender Lions-Hilfe), Reinhard Werner (Verantwortlich für die Adventskalender-Aktion im Lions-Club), Willi Rohrbacher, Gisela Weber (Mitarbeiterin Unternehmen Rohrbacher), Jürgen Helwig (Vorstandsmitglied Lions-Hilfe) und der Gewinner der Weihnachtslotterie, Dennis Roth (vorne).
Dieter Morgenroth (Vorsitzender Lions-Hilfe), Reinhard Werner (Verantwortlich für die Adventskalender-Aktion im Lions-Club), Willi Rohrbacher, Gisela Weber (Mitarbeiterin Unternehmen Rohrbacher), Jürgen Helwig (Vorstandsmitglied Lions-Hilfe) und der Gewinner der Weihnachtslotterie, Dennis Roth (vorne). FOTO: Nadine Lang
Zweibrücken/Homburg . Dennis Roth gewann bei der Adventskalender-Aktion der Lions-Hilfe Homburg-Saar-Pfalz eine wertvolle Uhr. Von Nadine Lang

Manchmal ist es eben doch gut, wenn man sich auf den Rat von Freunden verlässt. So ging es nun jedenfalls Dennis Roth aus Neunkirchen. „Von Bekannten hatte ich gehört, man kann etwas Gutes tun und dabei auch noch gewinnen“, erklärt der 31-Jährige. Dabei handelte es sich um die Weihnachtslotterie in Gestalt eines Adventskalenders der Lions-Hilfe Homburg-Saar-Pfalz mit seiner gemeinnützigen Organisation, dem Lions Club Homburg-Saar-Pfalz.

Dennis Roth, der sich zum Zeitpunkt dieses Tipps gerade zu Besuch in Homburg befand, marschierte sofort los und kaufte sich einen von 2200 Adventskalendern zum Preis von fünf Euro. Mehr als 220 Gewinne im Gesamtwert von über 7000 Euro versteckten sich darin, die von circa 60 Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden. „Wir haben mittlerweile einen festen Kreis an Sponsoren. Es fallen immer nur wenige weg und neue kommen hinzu“, erklärt Dieter Morgenroth, Vorsitzender der Lions-Hilfe Homburg-Saar-Pfalz. Außerdem sei die Nachfrage nach den Adventskalendern mittlerweile größer als die Auflage und die mittlerweile neunte Weihnachtslotterie habe sich zu einer festen Institution in Homburg entwickelt.

Am 24. Dezember war für Dennis Roth dann jedenfall die Überraschung und Freude groß, als er feststellte, dass er nicht nur Etwas sondern sogar den Hauptgewinn gewonnen hatte. „Man rechnet nie damit!“, findet Dennis Roth. Und seinen Hauptgewinn hätte er aufgrund seines anschließenden Urlaubs sogar noch fast verpasst, da er beinahe die Abholfrist versäumt hätte. Zum Glück ist aber alles nochmals gutgegangen und so konnte er sich seinen Gewinn, eine wertvolle Uhr aus der Schmuckmanufaktur Rohrbacher in Zweibrücken nun selbst aussuchen.



Seit Jahren sponsert das Unternehmen Rohrbacher die Weihnachtslotterie mit einer Uhr als Hauptgewinn und freut sich ebenfalls, eine gute Aktion zu unterstützen. Einschließlich der Geldspenden wird sich der Reinerlös für die Lions-Hilfe voraussichtlich wieder auf 10 000 Euro belaufen, Mittel, die sämtlich sozialen Projekten zugutekommen werden. Denn so steht es schon in der Satzung der Lions-Hilfe: „Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken.“

Projekte, die die Lions-Hilfe unterstützt sind unter anderem das seit dem Jahr 2017 laufende Projekt „Löwinnen“, des Caritas-Zentrums Saarpfalz, bei dem es sich um ein Kreativprojekt für Frauen mit Migrationshintergrund handelt, die Gewalt erfahren haben oder von Gewalt bedroht sind. Auch die Musikschule Homburg erhielt im vergangenen Jahr 4000 Euro als Beitrag für ein Projekt musikalischer Früherziehung in der Kita „Maria vom Frieden“ in Homburg-Erbach.

Aber auch überregional wird Unterstützung geleistet. So erhielt beispielsweise der Verein Lausbubendorf aus Illingen 2000 Euro, der beim Erwerb eines neuen Fahrzeuges half. Mit diesem transportiert der Verein Hilfsgüter an Waisenhäuser in Rumänien. „Da haben wir Bilder von vor Ort gesehen, das ist erschütternd“, erklärt Vorstandsmitglied Jürgen Helwig. Zu tun und zu unterstützen gibt es für die Lions-Hilfe also auch in Zukunft noch jede Menge. Und dafür soll es auch mit der Weihnachtslotterie weitergehen. „Wir haben vor, die Aktion, die bisher sehr erfolgreich verläuft, auch in Zukunft weiterzuführen“, erklärt Dieter Morgenroth optimistisch.