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Lionsclub Zweibrücken
Lions-Club leistet Hilfe in Notlagen

Inklusion trifft Integration. So lautete im vergangenen Sommer das Motto eines Turniers für Freizeitkicker, das die VBZ veranstaltete. Der Verein erhält dafür 1500 Euro vom Lions-Club.
Inklusion trifft Integration. So lautete im vergangenen Sommer das Motto eines Turniers für Freizeitkicker, das die VBZ veranstaltete. Der Verein erhält dafür 1500 Euro vom Lions-Club. FOTO: nos
Zweibrücken. Der Förderverein Lions-Hilfe Zweibrücken lobt 15 000 Euro für soziale Projekte in der Region aus. Hilfe für Kinder und Jugendliche steht im Vordergrund.

Bis Mitte März konnten sich Vereine und Privatpersonen bei der Aktion „Ihr Vorschlag – Lions hilft“ bewerben. Zum diesjährigen 60. Jubiläum des Lions Club Zweibrücken lobte dieser gemeinsam mit dem Förderverein Lions-Hilfe Zweibrücken neben den üblichen Fördermaßnahmen eine zusätzliche Summe in Höhe von 15 000 Euro für soziale Projekte in der Region aus. „Die Resonanz war sehr positiv“, erklärt Walter Dury, Vorsitzender des Fördervereins Lions-Hilfe Zweibrücken.

Insgesamt 28 Vorschläge wurden eingereicht – diese wurden mit dem Vorstand und in der Mitgliederversammlung besprochen und geprüft. Am Ende wurden 13 als besonders förderungswürdig angesehen und mit Zuwendungen von 500 bis 1500 Euro bedacht, je nach entsprechendem Projekt oder Bedarf. Mit der Splittung auf mehrere Beträge freuen sich die Lions, dass sie dadurch die Möglichkeit hatten, sowohl wenige Einzelschicksale als auch Organisationen und Vereine zu berücksichtigen. „Bei der schwierigen Auswahl wurde streng danach vorgegangen, welche Vorschläge am ehesten dem aufgestellten Anforderungsprofil entsprachen.

Ziel war es, in der Region Zweibrücken Hilfe in Notlagen zu gewähren oder Projekte zu unterstützen, mit denen eine prekäre soziale Situation gelindert werden soll. Dabei sollte die Hilfe für Kinder und Jugendliche im Vordergrund stehen“, erklärt Präsident Mario Sauder. Positiv sei dabei auch, dass einige Spenden behinderten Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen, denen damit die Teilhabe am allgemeinen sozialen Leben erleichtert wird, wie Mario Sauder betont.



Nach der aufwendigen Entscheidungsfindung wurden die ausgewählten Spendenempfänger nun informiert und erhalten dieser Tage ihre Förderungssumme bereits auf ihr Konto. Zu den Spendenempfängern zählt beispielsweise die Canadaschule Zweibrücken, die Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Arten von Behinderungen besuchen. Mit der Summe von 1250 Euro wird ein Schullandheimaufenthalt gefördert, den sich nicht alle Familien leisten können. Auch die Heinrich-Kimmle-Stiftung erhält zwei Mal 500 Euro für zwei verschiedene Projekte.

Der TuS Wattweiler veranstaltet bereits seit Jahren den Spiel- und Sporttag für Schüler der Mauritiusschule. In diesem Jahr erhält der Verein eine Förderung in Höhe von 1500 Euro. Inklusions- und Integrationsmaßnahmen stehen seit Jahren bei den VBZ auf dem Programm. Der Verein erhält dafür ebenfalls 1500 Euro, genauso wie der PSG Voltigieren, bei dem auch therapeutisches Reiten auf dem Programm steht. 1000 Euro gehen an den Nothilfefonds der Caritas Zweibrücken, der ambulante Hospiz- und Palliativdienst erhält 1500 Euro.

Etwas über 2000 Euro geben die Lions für das Projekt „Klasse2000“. Dabei geht es um körperliche Gesundheit und die Persönlichkeitsentwicklung an Grundschulen. Fünf neue Klassen können damit zwei Jahre lang gefördert werden.

Noch nicht überwiesen, aber für hoffentlich bald zurückgestellt ist ein weiteres Projekt, das noch in den Kinderschuhen steckt. So möchte das Deutsche Rote Kreuz ein Erste-Hilfe-Programm an Grundschulen einführen. Mit 1500 Euro sollen dann ehrenamtliche Ausbilder geschult werden.

Lions-Präsident Mario Sauder (li.) und Walter Dury, Vorsitzender des Fördervereins Lions-Hilfe Zweibrücken, stellten Anfang Februar die Spendenaktion vor, die nun vor dem Abschluss steht.
Lions-Präsident Mario Sauder (li.) und Walter Dury, Vorsitzender des Fördervereins Lions-Hilfe Zweibrücken, stellten Anfang Februar die Spendenaktion vor, die nun vor dem Abschluss steht. FOTO: Nadine Bröcker