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Benefizfest
Ein Fest im Zeichen der guten Sache

Schenker und Beschenkte: Die Familien Miesel, Bach, Fürst und Wadenphul konnten als Erlös des zweiten „Koorer Bude-Fests“ satte 2600 Euro an die beiden Limbacher Kitas spenden.
Schenker und Beschenkte: Die Familien Miesel, Bach, Fürst und Wadenphul konnten als Erlös des zweiten „Koorer Bude-Fests“ satte 2600 Euro an die beiden Limbacher Kitas spenden. FOTO: Thorsten Wolf
Limbach. Zum zweiten Mal wurde das Koorer Bude-Fest gefeiert. Mit einem tollen Erfolg: Die 2600 Euro Erlös kamen den beiden Limbacher Kitas zugute. Von Thorsten Wolf

Sich selbst und anderen etwas Gutes tun, das fällt ohne Zweifel unter den Oberbegriff „Win-Win-Situation“. Und genau eine solche Gewinn-Situation für alle haben kürzlich die Limbacher Familien Bach, Fürst, Miesel und Wadenphul mit der zweiten Auflage ihres „Koorer Bude-Fests“ geschaffen: Einen Tag lang wurde am Ende vom „Koore“, für Nicht-Limbacher die Ludwigsthaler Straße, ordentlich gefeiert und so einiges an Einnahmen erzielt.

Eben die wanderten nicht in die eigene Tasche, sondern wurden für den guten Zweck eingesetzt. Nachdem im vergangenen Jahr der Erlös an die Jugendfeuerwehr ging, konnten sich diesmal die katholische und die protestantische Kindertagesstätte in Limbach freuen. Jeweils 1300 Euro erbrachte das „Koorer Bude-Fest“ für die beiden Einrichtungen.

Oliver Bach aus dem Organisations-Quartett verdeutlichte, dass die Aktion auch im zweiten Jahr richtig Spaß gemacht habe und auch beweise, dass die Leute in Limbach etwas für die gute Sache täten. Angesichts der jeweils stattlichen Summen zeigten sich Martina Heinzelmann als Leiterin der protestantischen Kita „Pusteblume“ und Ute Limbacher als ihr Pendant der katholischen Kita „Christ König“ sichtlich und hörbar positiv überrascht. Was natürlich die vier Spender-Familien anlässlich der Scheckübergabe am meisten interessierte: Was wird mit dem Geld nun gemacht? Anja Bach von „Christ König“, nicht verwandt und nicht verschwägert mit dem Bude-Fest-Mitorganisator Oliver Bach, verdeutlichte da, dass man wohl einige Konstruktions-Bausteine aus Holz anschaffen werde. „Unsere Kinder waren im vergangenen Jahr in einem Museum in Frankreich. Und da gab es eine riesige Spielecke mit diesen ganz besonderen Bausteinen. Mit denen konnte man so toll bauen, dass bei uns der Wunsch entstand: So was hätten wir auch gerne.“ Bei der „Pusteblume“ hingegen würden derzeit dringend Spielfahrzeuge für den Außenbereich, also Roller, Dreiräder und Ähnliches, für die Kinder benötigt. Martina Heinzelmann: „Da wäre mal dringend eine Erneuerung nötig.“ Frank Miesel, der sich stellvertretend für alle Mitglieder der für die gute Sache engagierten vier Familien sichtlich über den gelungenen Coup freute, gestand ein, dass man nicht damit gerechnet habe, wie gut sich das „Koorer Bude-Fest“ entwickeln würde.



Und dass es sich gut entwickelt hat, kann man schon am Vergleich der beiden Spenden-Summen aus 2017 und 2018 sehen. Bei der Premiere kamen 1600 Euro zusammen, diesmal schon 2600. „Und beim nächsten Mal knacken wir die 3000“, war sich Miesel sicher. Und: Dass es eben nicht nur die vier Familien selbst waren, die sich für die gute Sache engagiert hatten, das betonte Gabi Miesel am Rande der Spendenübergabe. „Wir hatten noch mehr helfende Hände als 2017. Es hat wundebar funktioniert.“

Und sie vergass nicht zu erwähnen, dass auch Gewerbetreibende aus dem Ort für den Erfolg des Festes mitverantwortlich seien.