| 18:26 Uhr

Tag der offenen Tür
Landgestüt zufrieden

 Finja Klein (8), geführt von Evelyn Neigung und Malia Neu, geführt von Theresa Roth (von rechts) genossen das Glück der Erde auf dem Ponyrücken.
Finja Klein (8), geführt von Evelyn Neigung und Malia Neu, geführt von Theresa Roth (von rechts) genossen das Glück der Erde auf dem Ponyrücken. FOTO: cvw
Zweibrücken. (cvw) Da ist was los im Landgestüt Zweibrücken. Viele Hundert Pferdefreunde, Reitbegeisterte und auch Geschichtsinteressierte nutzten am Sonntag den Tag der Offenen Gestütstür, zu dem das Landgestüt Zweibrücken seit langem wieder einmal eingeladen hatte. Von Cordula von Waldow

Das vielfältige Programm begeisterte Familien ebenso wie das Fachpublikum. Weit über 100 Interessierte ließen sich in mehreren fachkundigen Führungen von Gestütsleiterin Maren Müller die mehr als 260-jährige Geschichte der historischen Zuchtstätte, die zu den Aushängeschildern der Stadt Zweibrücken gehört, erklären.

Am Vormittag hatten die Pferdedamen beim Freispringen in der großen Gestütsreithalle ihre Qualität bewiesen. Nachmittags erfreuten sie auf der Dreiecksbahn auf dem Außenplatz ihr Publikum mit ihrer Eleganz und Schönheit. Besonders freuten sich die Zuschauer über die Fohlen, etwa aus der Zucht der Familie Leffer aus Blieskastel. Zum Ausklang präsentierten sich die Hengste zur Vorauswahl für den Hengstmarkt in der Halle.

In einer Endlos-Schlange warteten vor allem kleinere Kinder darauf, endlich auf eines der vier gutmütigen Ponys des Reitbetriebs Rubly gehoben zu werden. Für die vierjährige Malia Neu aus war es die erste Erfahrung auf dem Pferderücken. „Das war schön!“, strahlte sie begeistert. „Ponyreiten und Eisessen“, wollte die Familie aus Böckweiler, die allein wegen dem Tag der Offenen Gestütstür nach Zweibrücken gekommen waren und zudem am verkaufsoffenen Sonntag noch einen Blick in die Geschäfte plante.Auf der Wiese an der Allee zeigten die Voltigierer der VRG Südwestpfalz auf dem Turnpferd ihre Meisterschaftskür zum Thema Aerobic. Gemeinsam mit den Spielgruppen konnten auch die jungen Besucher Turnübungen auf dem Holzpferd ausprobieren. 



„Sehr zufrieden für das erste Mal“ sind sowohl Geschäftsführerin Maren Müller als auch der Trakehnerverband. Andrang und Interesse seien ab elf Uhr groß gewesen und hätten sich über den ganz Tag und Dank des vielfältigen Angebots über das gesamte Gelände optimal verteilt.