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Landesrechnungshof stoppt Fußgängerbrücke am DOZ

Zweibrücken/Mainz. Nach Kritik des Landesrechnungshofes verzichtet der Landesbetrieb für Mobilität (LBM) vorerst auf die geplante Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die L 700 an der Einfahrt zum DOZ (Designer Outlets Zweibrücken). Das geht aus dem Prüfbericht des Landesrechnungshofs hervor, der gestern vorgestellt wurde

Zweibrücken/Mainz. Nach Kritik des Landesrechnungshofes verzichtet der Landesbetrieb für Mobilität (LBM) vorerst auf die geplante Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die L 700 an der Einfahrt zum DOZ (Designer Outlets Zweibrücken). Das geht aus dem Prüfbericht des Landesrechnungshofs hervor, der gestern vorgestellt wurde. Darin moniert die Behörde, die regelmäßig die Haushaltsführung von Land und Kommunen kontrolliert, dass der LBM die Brücke bauen wollte, ohne zu untersuchen, ob das rund 730 000 Euro teure Bauwerk überhaupt gebraucht wird. "Eine Untersuchung über das Aufkommen an Fußgängern und Radfahrern wurde nicht durchgeführt. Insoweit war der Bedarf für den Bau einer Brücke nicht nachgewiesen", schreibt der Rechnungshof im Prüfbericht. Deshalb folge der LBM dem Vorschlag des Rechnungshofs und baue zunächst eine Fußgängerpassage über die Straße, die "zumindest teilweise zu einer Verkürzung der Wege führen" werde. Dann soll geprüft werden, ob die Brücke notwendig ist. gö