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Landes-FDP schiebt S-Bahn nach Homburg mit an

Mainz/Zweibrücken. Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Günter Eymael, kündigte vor drei Wochen an, den S-Bahn-Anschluss nach Zweibrücken anzutreiben (wir berichteten). Mit einem Antrag der Fraktion an die Landesregierung lässt es Eymael nicht bei der Ankündigung, die er in Hornbach machte. Er trägt die Forderung nach Mainz

Mainz/Zweibrücken. Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Günter Eymael, kündigte vor drei Wochen an, den S-Bahn-Anschluss nach Zweibrücken anzutreiben (wir berichteten). Mit einem Antrag der Fraktion an die Landesregierung lässt es Eymael nicht bei der Ankündigung, die er in Hornbach machte. Er trägt die Forderung nach Mainz.Die Landesregierung solle die Herstellung eines akzeptablen Zugangs in der Region Zweibrücken zum Nah- und Fernverkehr nicht länger "sachfremden und bürgerfernen Verwaltungsprinzipien" (Territorialprinzip) unterordnen, so Eymael. Rund 50 000 Bürger im Südwesten des Landes dürften nicht vom Schienenfernverkehr abgekoppelt werden.

Aufgrund des überwiegenden Nutzens auf rheinland-pfälzischer Seite solle die Landesregierung dem Saarland in Gesprächen entgegenkommen, mit dem Ziel, die S-Bahn über Homburg bis nach Zweibrücken bei der anstehenden Ausschreibung zu berücksichtigen. Und somit alle notwendigen Schritte zur Wiederinbetriebnahme und Elektri-fizierung des Streckenabschnitts zwischen Homburg und Zweibrücken einleiten. sf