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Kutschfahrten im Gestüts-Konzept

 Stadt und Landgestüt verhandeln weiterhin mit einem Privatmann, der Kutschfahrten in Zweibrücken anbieten soll. Foto: pm/leh
Stadt und Landgestüt verhandeln weiterhin mit einem Privatmann, der Kutschfahrten in Zweibrücken anbieten soll. Foto: pm/leh
Zweibrücken. Kutschfahrten gehören für den Vorsitzenden des Stiftungsrates Landgestüt Zweibrücken, Walter Hitschler, zum Konzept des Landgestüts. Deshalb erwartet er dafür "Impulse von der Gestüts-Gesellschaft". Die Betreibergesellschaft müsse dafür sorgen, dass alle Aspekte des Gestüts-Konzepts - Zucht, Sport, Tourismus - zum Tragen kommen Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. Kutschfahrten gehören für den Vorsitzenden des Stiftungsrates Landgestüt Zweibrücken, Walter Hitschler, zum Konzept des Landgestüts. Deshalb erwartet er dafür "Impulse von der Gestüts-Gesellschaft". Die Betreibergesellschaft müsse dafür sorgen, dass alle Aspekte des Gestüts-Konzepts - Zucht, Sport, Tourismus - zum Tragen kommen. Der mit Stadtratsmitgliedern besetzte Stiftungsrat werde bei der Beratung über das Jahresprogramm darauf achten, dass das Konzept in allen Teilen umgesetzt wird. Das Gremium habe sich in den ersten beiden Jahren um den "enormen Instandsetzungsbedarf" gekümmert, erklärt Hitschler. So wurde unter anderem die Hengststation erneuert. Mit der Reithalle, den Reitplätzen und der Gestütsgaststätte nennt Hitschler im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur weitere "Baustellen"."Wir unterstützen die Stadt in Sachen Kutschenfahrten", betont der Geschäftsführer der Gestüts-Gesellschaft, Alexander Kölsch auf Nachfrage. "Aber das Gestüt kann keine Kutschenfahrten anbieten. Das geht finanziell nicht." Derzeit liefen Gespräche zwischen der Stadt, dem Gestüt und einem privaten Anbieter (wir berichten). Kölsch versteht, dass die Stadt die Kutschenfahrten gerne im touristischen Angebot hätte. Vor allem dieses Jahr, wenn 600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken gefeiert wird. Nach Meinung Kölschs haben auch die Veranstaltungen im Landgestüt wie die Pferdegala oder die sportlichen Turniere ihren touristischen Aspekt. Wobei der Gestüts-Geschäftsführer in diesem Zusammenhang auch an den Reitunterricht im Landgestüt als Angebot für die Bevölkerung erinnert. "Die Reitstunden werden auch gut besucht." Neben den privaten Reitstunden werde es auch von Schulen und der Volkshochschule genutzt. Alexander Kölsch erwähnt im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur auch die beiden anderen Aspekte - Sport und Zucht - des Gestütskonzepts. Da habe man im Bereich Zucht erst vieles wieder aufbauen müssen.