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Kurt Pirmann zweifelt an SPD-Troika

Zweibrücken. Der Zweibrücker SPD-Vorsitzende Kurt Pirmann ist weder von Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück noch Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten überzeugt. "Ich habe bei allen drei nicht das Gefühl: Das ist die Nummer eins", sagte Pirmann dem Pfälzischen Merkur

Zweibrücken. Der Zweibrücker SPD-Vorsitzende Kurt Pirmann ist weder von Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück noch Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten überzeugt. "Ich habe bei allen drei nicht das Gefühl: Das ist die Nummer eins", sagte Pirmann dem Pfälzischen Merkur. Wenn die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zur Verfügung stünde, wäre sie für Pirmann eine Alternative.Die Troika-Männer machten zwar "alle sachlich gute Politik", findet Pirmann, ist aber skeptisch, ob sie bei der Bundestagswahl 2013 die SPD ins Kanzleramt führen können. Die "kühle norddeutsche Art" komme bei den Wählern "momentan nicht so gut an", befürchtet Pirmann: "Steinbrück und Steinmeier haben eine sehr hohe Kompetenz - aber ich weiß nicht, ob die Menschen sie am ersten Posten wollen. Ich traue Kraft eher zu, das Gefühl zu vermitteln: Ich bin's."

Keine Präferenz erkennen ließ der Zweibrücker SPD-Chef dagegen bei der Frage, wer von der südwestpfälzischen Troika - Angelika Glöckner, Walter Rimbrecht, Torsten Töllner - Bundestagskandidat im Wahlkreis Pirmasens/Zweibrücken werden soll. Darüber habe der Stadtverbandsvorstand noch nicht beraten, antwortete Pirmann auf die Frage, wen er bevorzuge. Er verriet auch nicht, wen er am liebsten als Nachfolger von Ministerpräsident Kurt Beck sähe: "Diese Frage stellt sich nicht, da er gesagt hat, dass er im Amt bleibt." lf

Foto: pm