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Kunstvoller Wildrosengarten

 Die Stiftung blickte auch auf den Rosenkongress zurück, der im Wildrosengarten endete. Foto: leh/pmz
Die Stiftung blickte auch auf den Rosenkongress zurück, der im Wildrosengarten endete. Foto: leh/pmz FOTO: leh/pmz
Zweibrücken. Ein Eisentor mit zwei Steinsäulen soll künftig den Zweibrücker Wildrosengarten bereichern. Das hat gestern Abend die Oskar-Scheerer Stiftung bei ihrer Jahreshauptversammlung beschlossen. Tim-Kevin Kolf

Gestern Abend versammelte sich die Zweibrücker Oskar-Scheerer-Stiftung zu ihrer Jahreshauptversammlung im großen Saal der Fasanerie. "Die Skulptur ,Der Wanderer' von Gernot Waldner befindet sich zurzeit im Wildrosengarten und meiner Meinung nach gehört er da nicht hin, auch wenn er dort ganz gut steht. Er ist ein Teil der Fasanerie", erklärte die langjährige Stiftungs-Vorsitzende zu dem Standort-Streit (wir berichteten). Dafür machte die Stiftung einen anderen Vorschlag: In Zukunft soll ein Eisentor mit zwei Steinsäulen den Wildrosengarten bereichern.

In Zukunft sollen die Termine der Jahreshauptversammlungen, des Vereins der Rosenfreunde Zweibrücken und der Oskar-Scheerer-Stiftung zusammengelegt werden. Einstimmig sprachen sich die anwesenden Mitglieder dafür aus: "Das erleichtert uns die Arbeit enorm", freute sich Stauch.

Aktuell gibt es eine Ausstellung im Rosenmuseum zur 130-jährigen Geschichte der Rosenfreunde in Zweibrücken .

Finanziell hat sich bei der Oskar-Scheerer-Stiftung nicht viel getan. Trotz einer Spende von 500 Euro durch den Verkehrsverein Zweibrücken , der Erlös aus dem Herzogball, verringerte sich das Vereinsvermögen um 200 Euro.

Im Fokus stand gestern außerdem der Rückblick auf das Jahr 2014. Deutlich zufrieden zeigte sich Hanne Stauch über den Deutschen Rosenkongress, der im Sommer in Zweibrücken stattfand: "Die Besucher waren sehr begeistert von der Atmosphäre des Rosenkongresses und ich bedanke mich bei allen Helfern." Ebenfalls in positiver Erinnerung blieb die Ausstellung "Sankt Nikolaus: Zwischen Brauchtum und Kommerz" in der Bibliotheca Bipontina mit Exponaten des Vereines. Stauch: "Wir haben mittlerweile sogar eine Anfrage eines Museums aus Neuwied für eine ähnliche Ausstellung."