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Vereine
Kulturelles Leben in der Himmelsbergkapelle

Die ehemalige Krankenhauskapelle ist jetzt ein Ort für Kultur.
Die ehemalige Krankenhauskapelle ist jetzt ein Ort für Kultur. FOTO: Volker Baumann
Zweibrücken. (red) Der letzte Patient des Evangelischen Krankenhauses hat es geschafft. Die Operation am offenen Herzen ist geglückt, es bestehen gute Überlebenschancen, nun muss sich noch eine erfolgreiche Reha anschließen. Die Rede ist von der Kapelle am Himmelsberg, deren Schicksal ein Jahr lang ungewiss war. Jetzt ist zu ihrer Rettung der Verein „Kultur in der Himmelsbergkapelle“ gegründet worden, der inzwischen knapp 50 Mitglieder hat.

(red) Der letzte Patient des Evangelischen Krankenhauses hat es geschafft. Die Operation am offenen Herzen ist geglückt, es bestehen gute Überlebenschancen, nun muss sich noch eine erfolgreiche Reha anschließen. Die Rede ist von der Kapelle am Himmelsberg, deren Schicksal ein Jahr lang ungewiss war. Jetzt ist zu ihrer Rettung der Verein „Kultur in der Himmelsbergkapelle“ gegründet worden, der inzwischen knapp 50 Mitglieder hat.

Die Vereinstaufe war am 9. November, dem Tag der Reichspogromnacht, mit der szenischen Lesung „Die Träumer von Struthof“ erfogreich verlaufen. Die Kapelle soll in Zukunft der kleinen Kunst, Lesungen und Konzerten eine Heimat bieten und auf diese Weise vor der Schließung oder gar einem Abriss bewahrt werden. Der Verein hat zu diesem Zweck mit dem Landesverein Innere Mission einen Nutzungsvertrag abgeschlossen und möchte monatlich ein bis zwei Veranstaltungen anbieten. Die Kulturreihe wird am Donnerstag,14. Dezember, 19.30 Uhr, mit einem Konzert des Himmelbergchörchens unter Leitung von Frau Stein fortgesetzt werden. Der Abend steht unter der Überschrift „Zweibrücker Weihnacht“ und wird durch eine Lesung von Weihnachtstexten Zweibrücker Autoren ergänzt. Der Eintritt zu dieser abwechslungsreichen Veranstaltung ist frei.

Der neue Verein hofft darauf, dass das neue Leben in der Kapelle Unterstützung bei den Bürgern der Stadt findet. Wer Mitglied werden möchte, wendet sich bitte an den Kassenwart Wolfgang Lehmann, Hofenfelsstraße 250. Es wird zudem vom Verein ein Kalender 2018 mit Fotos der Kapelle angeboten, dessen Erlös der Vereinskasse zugute kommt.



Der Kalender mit Fotos der Kapelle ist zum Preis von fünf Euro auch im Pressezentrum des Pfälzischen Merkur erhältlich, Hauptstraße 51. Wer selbst zum Programm im kommenden Jahr beitragen möchte, wendet sich bitte an die Vereinsvorsitzende Elisabeth Brach, 66484 Winterbach, Landstuhler Straße 14, E-Mail: tilo.brach@myquix.de.