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Kreisel nicht vor 2014

Zweibrücken. Der Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Kaiserslautern, Richard Lutz, macht keine Hoffnung, dass der Kreisel am Nagelwerk schnell kommt. "Das Projekt kann frühestens in den Doppelhaushalt 2014/2015 kommen. Und dann ist der Kreisel noch nicht gebaut Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. Der Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Kaiserslautern, Richard Lutz, macht keine Hoffnung, dass der Kreisel am Nagelwerk schnell kommt. "Das Projekt kann frühestens in den Doppelhaushalt 2014/2015 kommen. Und dann ist der Kreisel noch nicht gebaut." Zumal bei dem Vorhaben an der B 424 am Ortsausgang des Zweibrücker Stadtteils Ixheim auch der Bund mit im Boot sei.Seit Jahren fordern Kommunalpolitiker, die Situation an der Einmündung der Mittelbacher Straße in die Bundesstraße durch einen Kreisverkehr zu entschärfen.

Die Vorarbeiten hat der LBM fast angeschlossen. Mit den Behörden und Institutionen, den Trägern öffentlicher Belange, sei das Vorhaben abgestimmt. Es müssten noch Gespräch mit dem dort ansässigen Betrieb geführt werden, der aber nicht direkt betroffen sei. Nächstes Ziel sei, die Planfeststellung zu beantragen. Lutz: "Ob das noch in diesem Jahr klappt, weiß ich nicht." Ein solches Verfahren dauert eineinhalb bis zwei Jahre.

An dem Kreisel sind sieben Äste vorgesehen. Je ein Ast Richtung Rimschweiler, Mittelbach und Ixheim sowie je ein Ast für die Autobahnauf- und -abfahrt in Richtung Pirmasens und Saarland. Dazu noch Wege für Fußgänger.