| 23:14 Uhr

Kommunaler Arbeitskampf
Komba ruft zum Streik in Rathäusern und UBZ auf

Zweibrücken. Nachdem auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen der Beschäftigten von Bund und Kommunen am 12./13. März in Potsdam die Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hätten, ruft die Gewerkschaft Komba für Donnerstag, 22. März, zu einem eintägigen Warnstreik in den Stadtverwaltungen Zweibrücken und Pirmasens, der Kreisverwaltung Südwestpfalz, den Verbandsgemeindeverwaltungen Dahner Felsenland, Zweibrücken-Land, Hauenstein und Thaleischweiler-Wallhalben sowie dem Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) auf.

Nachdem auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen der Beschäftigten von Bund und Kommunen am 12./13. März in Potsdam die Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hätten, ruft die Gewerkschaft Komba für Donnerstag, 22. März, zu einem eintägigen Warnstreik in den Stadtverwaltungen Zweibrücken und Pirmasens, der Kreisverwaltung Südwestpfalz, den Verbandsgemeindeverwaltungen Dahner Felsenland, Zweibrücken-Land, Hauenstein und Thaleischweiler-Wallhalben sowie dem Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ) auf.

„Das Verhalten der Arbeitgeberseite stellt aus gewerkschaftlicher Sicht eine Tarifverschleppung und keine Tarifverhandlung dar“, schreibt der Komba-Kreisvorsitzende Zweibrücken-Pirmasens, Volker Flory, in einer Pressemitteilung. „Wir fordern Wertschätzung, eine faire Bezahlung und verlässliche Beschäftigungszusagen!“ Der hiesige Warnstreik mit Streiklokal in Pirmasens sei Teil einer bundesweiten Arbeitskampfmaßnahme des Gewerkschafts-Dachverbands  DBB, dem auch Komba angehört. „Ziel ist es, den Arbeitgebern mit gezielten Nadelstichen zu demonstrieren, dass die Leidensfähigkeit der öffentlich Beschäftigten erschöpft ist.“

Flory, der im Raum Zweibrücken-Pirmasens auch als Streikleiter fungiert, berichtet von „besonders großer Arbeitskampfbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen: Die Aufgaben und Schwierigkeiten werden immer mehr und dem Arbeitgeber fällt nichts Anderes ein, als Personal abzubauen und die vorhandenen Mitarbeiter immer weiter zu überlasten.“