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Recabic-Kurs
Bewegung ist so wichtig wie essen

 Ralf Scherer demonstrierte beim Zweibrücker Kneippverein die Wirkung von Recabic.
Ralf Scherer demonstrierte beim Zweibrücker Kneippverein die Wirkung von Recabic. FOTO: Cordula von Waldow
Zweibrücken. Beim Kneippverein Zweibrücken hat ein neuer Recabic-Kurs begonnen. In einem Vortrag beschrieb Trainer Ralf Scherer die Vorteile dieses wissenschaftlich anerkannten, ganzheitlichen Körpertrainings. Von Cordula von Waldow

„Recabic verleiht Frische, Schwung und Lebenskraft!“, verspricht das Begrüßungsbild zum Vortrag von Deutschlands Recabic-Trainer Nummer eins, Ralf Scherer, beim Kneippverein Zweibrücken. Der Übungsleiter erklärt den interessierten Zuhörern, wie das ganzheitliche Gesundheitsprogramm funktioniert. Es eignet sich für Kinder wie für Senioren, für Menschen, die fit und gesund bleiben, ihre sportliche Leistungsfähigkeit verbessern, ihre Beweglichkeit erhalten wollen, ebenso wie für Menschen mit nahezu jeder Art körperlicher Einschränkungen und Beschwerden, die genesen und ihre Lebensfreude zurück gewinnen wollen. „Bewegung ist die Entdeckung eines Wundermittels, das gleichermaßen gegen das Altern hilft, wirksam ist bei Krankheiten von Osteoporose bis Depression und Schwung ins Liebesleben bringt!“, zititert Ralf Scherer, um dann zu übersetzen: „Das einzige, was hilft, ist den Pöppes bewegen. Tägliche Bewegung ist so wichtig, wie täglich zu essen.“

Mitgebracht hat er ein Gerät, das aussieht, wie eine überdimensionale Sicherheitsnadel. Schnell wird bei seinen Beschreibungen und seiner kurzen Demonstration klar: Recabic erfasst den ganzen Menschen, nicht nur einzelne Bereiche, sondern kräftigt den gesamten Organismus. Es optimiert alle vier Cirkulationspumpen, welche die Funktionsfähigkeit und Leistungsfähigkeit von Atmung, Herz-Kreislauf-System, Muskulatur und den großen Gelenken wie Hüfte, Knie oder Schultern verbessern und stabilisieren können.

Blockaden, in welchem Bereich des Körpers auch immer, hindern den Energiefluss und führen zu Beschwerden. „Sie lernen im Kurs, wie sie trainieren und dürfen das dann bis ans Ende ihres Lebens täglich anwenden, zu Hause, im Urlaub, auf Geschäftsreise“, sagt Ralf Scherer. Denn: „Wer rastet, rostet.“



Selbst Ärzte räumten ein: „Es gibt kein Medikament und keine andere Maßnahme, die einem körperlichen Training vergleichbare Ergebnisse bringt.“ Und zwar bei regelmäßigem Training. Bleibt die muskuläre Beanspruchung eines Organs ständig unter dem von der Natur geforderten Minimum, entstehen Bewegungsmangelerscheinungen – wir werden krank. „Täglich zehn Minuten ist besser, als einmal pro Woche eine Stunde lang zu trainieren“, weiß der Trainer von zahlreichen, begeisterten Patienten und aus eigener Erfahrung. Das effiziente Training gegen einen angemessen Widerstand soll Spaß machen. „Das gibt keine Quälerei. So etwas ist Quatsch, völlig kontraproduktiv“, betont der erfahrene Übungsleiter.

Die Übungen und auch die Gewichtsbelastung werden dem individuellen Zustand angepasst. Sein Fazit: „Jede kleine Bewegung ist besser, als Nichtstun.“ Nahezu alle Zuhörer fanden sich am vergangenen Mittwoch zu dem aktiven Schnuppertraining ein. Sie wollen an ihren jeweiligen „Baustellen“ arbeiten, um bis ins hohe Alter fitter und gesünder zu sein.

Wer noch mitmachen möchte, kann auch am eigentlichen Kursbeginn, Mittwoch, 18. September, um 18.15 Uhr in der Gymnastikhalle der Mannlich-Realschule-plus einsteigen.

www.kneippverein-zw.de