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Klinik-Verbund: Nardini und LVIM nähern sich weiter an

Zweibrücken. Der Verbund zwischen dem katholischen Nardini-Klinikum und dem Evangelischen Krankenhaus des LVIM rückt immer näher. Am Wochenende war die geplante Kooperation Thema im Nardini-Aufsichtsrat (wir berichteten). Eric Kolling

Im Anschluss daran habe man inzwischen noch ein "informelles und konstruktives Gespräch mit der evangelischen Seite" geführt, teilt Nardini-Sprecher Thomas Frank auf Merkur-Anfrage mit. "Bei diesem Gespräch wurde vereinbart, dass gegen Ende der Woche, nach Gremiensitzungen der evangelischen Seite, eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht wird."

Heute tagt der LVIM-Verwaltungsrat. Dabei soll es auch darum gehen, ob dem Bereichsleiter Krankenhaus, Christoph Bendick, mit Ablauf der Probezeit gekündigt wird. Weitere Fragen zum Inhalt der Sitzung, zum Stand der Nardini-Kooperation und der geplanten Fusion des LVIM mit den Diakonissen Speyer-Mannheim, ließ LVIM-Sprecherin Susanne Liebold unbeantwortet. Erst "ab Donnerstag" wolle sich das Unternehmen zu den Fragen äußern.

Derweil bekräftigt das Homburger Uniklinikum des Saarlandes (UKS), dass es an der Kooperation mit dem LVIM festhalte, auch wenn dessen Verwaltungsratschef Manfred Sutter vergangene Woche bei der Landessynode der Evangelische Kirche der Pfalz erklärt hatte, dass sie nicht den gewünschten Erfolg gebracht habe. Aus Sicht des Uniklinikums hat sich allerdings dadurch die flächendeckende Patientenversorgung verbessert, erklärt UKS-Sprecher Robert Motsch.

Er zeigte sich in Richtung Nardini auch "einer potentiellen Beteiligung Dritter an der bestehenden Kooperation nicht ablehnend gegenüber".