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Kirche bietet Hilfe bei Integration an

 Ein Flüchtling aus Damaskus schenkte Kirchenpräsident Christian Schad selbstgemalte Bilder mit Motiven aus seiner Heimat. Foto: Norbert Rech
Ein Flüchtling aus Damaskus schenkte Kirchenpräsident Christian Schad selbstgemalte Bilder mit Motiven aus seiner Heimat. Foto: Norbert Rech FOTO: Norbert Rech
Zweibrücken. In den Städten der Aufnahme-Einrichtungen für Flüchtlinge in der Region will die Evangelische Kirche der Pfalz eine Million Euro in flächendeckende Beratungsstellen investieren. Das sagte Kirchenpräsident Christian Schad bei einem Besuch des Zweibrücker Aufnahmelagers. Norbert Rech

Anlässlich des Reformationsfestes hat der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad dazu aufgerufen, Mauern und Vorbehalte abzubauen und den Kontakt zu Flüchtlingen und Migranten zu suchen: "Laden wir die neuen Bürger in unsere Gemeindehäuser ein. Feiern wir miteinander und beten wir für sie", sagte Schad in seiner Predigt im zentralen Gottesdienst der pfälzischen Protestanten in der Zweibrücker Alexanderskirche. Das Reformationsfest sei ein Fest der Freiheit, sagte der Kirchenpräsident. Christus befreie dazu, andere mit den Augen der Liebe zu sehen. Freiheit bedeute auch Einsatz für den Nächsten in Not. Schad appellierte daher an die Gläubigen, den Flüchtlingen hier Lebenschancen zu ermöglichen. "Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes ist keine Ellbogenfreiheit. Wer von Freiheit redet und sich damit die soziale Verpflichtung vom Leib halten will, kann sich ganz bestimmt nicht auf den christlichen Glauben berufen", so Schad in seiner Predigt.