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Wattweiler Straußjugend
Kräfte sammeln fürs nächste Jahr

Kerweredd bei vergnügtem Treiben auf dem Dorfplatz.
Kerweredd bei vergnügtem Treiben auf dem Dorfplatz. FOTO: Margarete Lehmann
Wattweiler. Die Wattweiler Straußjugend ist zufrieden mit ihrer Kerb und freut sich auf 2019. Von Peter Fromann

(fro) Die Wattweiler Straußbube und Straußmääde, gut erholt von den aufregenden Tagen, machen jetzt erst mal eine kleine Erholungspause – bevor es ab Mai wieder mit den Vorbereitungen fürs 2019er Treiben losgeht. „Da sammeln wir alles Denkwürdige und auch saftige Ereignisse für die Kerweredd 2019, was dann später zusammengereimt wird. Wir sind ja jetzt im fünften Jahr dabei gewesen, die Wattweiler zogen prima mit, sozusagen. Unsere Kerb war ein schöner Erfolg“, sagte Lena, die Sprecherin der Straußgenossenschaft und Kerwemuddere. Sie möchte sich auf diesem Weg allen Beteiligten samt Publikum herzlichen Dank für die allseitige Unterstützung sagen. Tim, heuer noch Nichtstraußbub, war so begeistert, dass er der Genossenschaft spontan beigetreten ist: „Die Sitten und Gebräuche der nächsten Kampagne will ich unbedingt näher kennen lernen, ich fand alles einfach super.“ Was bleibt von den tollen Tagen übrig, nur der dicke Kopf oder so? Lena: „Mit dem Ständeln beginnt eigentlich schon die interessante Phase. Wo wir auch klingeln, alle Leute sind sehr aufgeschlossen, erzählen von früher, wie es ihnen ergangen ist, schwärmen von den Kerwen ihrer Jugendzeit, die nicht viel anders waren als die, die wir ja heute veranstalten. Und alles in allem bleibt auch eine gewisse Organisationsfähigkeit, denn von allein läuft eine Kerbe ja nicht.“ Die Straußbubenzeit ist also ganz und gar keine bloße vertane Zeit, wie böse Zungen behaupten. „Die Erinnerungen der Wattweiler sind lebendig und das schafft ein Band von Generation zu Generation und davon lebt letzten Endes die Ortsgemeinschaft.“ Tim meint: „Die Freundschaft mit den Straußbuben und Straußmääden in Ernstweiler und Einöd macht einfach Spaß und hält wach. Man schaut über den berühmten Tellerrand.“ Corinna schwärmt von der Stimmung am Kerwesonntag im Sportheim. Nicht nur der Frühschoppen mit Volker Siener war super.“ Und super war natürlich, dass der neue Oberbürgermeister nun der ist, den wir in unserer Kerwerede unterstützt haben“, fügt Lena hinzu.

Jetzt aber ist erst einmal bis Mai Schluss mit Schabernack und Aberwitz. Im Dezember folgt intern noch die NachIese „und zu Weihnachten schenken wir bei einer Dorfveranstaltung Getränke aus.“ Und dann geht’s in die wohlverdiente Pause.