| 22:22 Uhr

Jugendkunstschule Zweibrücken
„Jugendkunstschule Rheinland-Pfalz“

Die Schüler (von links) Marie, Anita, Daria und Janluca im Atelier der Zweibrücker Jugendkunstschule inmitten ihrer Werke.
Die Schüler (von links) Marie, Anita, Daria und Janluca im Atelier der Zweibrücker Jugendkunstschule inmitten ihrer Werke. FOTO: Margarete Lehmann
Zweibrücken. Zunächst für ein Jahr: Land zeichnet Zweibrücker Einrichtung aus und zahlt Zuschüsse. Von Peter Fromann

Neben dem offiziellen Titel „Jugendkunstschule Rheinland-Pfalz“, den die Schule jetzt tragen darf, wird die Jugendkunstschule in Zweibrücken finanziell gefördert und darf sich damit auch mit einem neuen Logo schmücken. Die Auszeichnung gilt nur für 2018 und muss dann neu beantragt werden.

Die jährlichen Aufwendungen der Jukuschu für Unterhaltung und Unterricht sind erheblich und können durch den Kunstbetrieb allein nicht gedeckt werden. Mit anderen Worten: Sie ist auf Förderung des Landes und der Stadt angewiesen. Weiterhin sind Sponsoren vonnöten. „Das klappt auch vorzüglich, unser Dank gilt allen Beteiligten, besonders der Stadt und dem Land und folgenden Einrichtungen: Bezirksverband, Edeka Ernst, Lotto Rheinland-Pfalz, Sparkasse Südwestpfalz, Verlag Heinz Nickel, Möbel Martin, Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land“, führt Jochen Schael, kaufmännischer Leiter der Jukuschu, aus. Mit besonderem Engagement seit Anbeginn dabei ist Kulturdezernent Henno Pirmann (SPD) als Vertreter der Stadt und als Hausherr in den Räumen der ehemaligen Hauptschule Nord. Pirmann: „Die Jukuschu ist eine Bildungseinrichtung, die die Stadt bereichert, sie weckt bei den Kindern und Jugendlichen Kreativität, die als Baustein in Gegenwart und Zukunft dringend gebraucht wird.“

Jürgen Ecker, künstlerischer Leiter, weist auf neue Angebote der Jukuschu hin: „Eine akademische Ateliergemeinschaft ist im Aufbau: Ein Angebot des Kunstvereins für Studierende der medizinischen Fakultät Homburg und der Hochschule Kaiserslautern/Zweibrücken. Neben Gesprächen über Kunst, über Ausstellungen steht darüber hinaus das praktische Arbeiten in den beiden großen Atelierräumen im Vordergrund.“ Neu ist auch ein Projektangebot für Kindergärten und Schulen. Das vollständige Programm der Jukuschu ist auf einem Flyer zusammengefasst. Im vergangenen Jahr besuchten 300 Schüler die Jukuschu. Sehr beliebt sind inzwischen die Kindergeburtstage. Über alle Angebote und Möglichkeiten informiert die Jugendkunstschule auch unter Telefon (0 63 32) 92 39-17 und im Internet auf www.jukuschu-zw.de.