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JU vermisst klares Bekenntnis der Saar-SPD zur S-Bahn

Zweibrücken. Steht die S-Bahn-Erweiterung zwischen Homburg und Zweibrücken auf der Kippe? Diese Frage stellt die Junge Union Südwestpfalz nach einem Gespräch mit der verkehrspolitischen Sprecherin der saarländischen SPD-Landtagsabgeordneten, Elke Eder-Hippler. gda

Dieses sei zwar "atmosphärisch sehr gut" gewesen - inhaltlich verlief es dagegen nicht wie vom JU-Kreisvorsitzenden Jörg Marx erhofft.

Eder-Hippler machte die Reaktivierung der Bahnstrecke im Verlauf des Gesprächs laut Marx nicht nur erneut von einer Aufstockung der Regionalisierungsmittel des Bundes abhängig. Die ist nach wie vor sehr ungewiss (wir berichteten). Marx vermisste zudem ein klares Bekenntnis zur Reaktivierung für den Fall, dass die Mittel aufgestockt werden. Auf die Frage, ob in diesem Fall weitere saarländische Projekte der S-Bahn-Erweiterung vorgezogen würden, habe Eder-Hippler keine konkrete Antwort gegeben. Die endgültige Entscheidung über die Realisierung der S-Bahn-Strecke von Homburg nach Zweibrücken könne erst dann getroffen werden, wenn die Höhe der Regionalisierungsmittel feststehe, sagte Eder-Hippler laut Marx lediglich.

Der JU-Kreisvorsitzende fordert den SPD-Abgeordneten Fritz Presl erneut auf, bei seiner eigenen Partei für die S-Bahn-Erweiterung zu werben. Dafür habe er sich seit längerer Zeit anscheinende eingesetzt. "Herr Presl muss sich entscheiden, ob er sein Mandat bis zum Ende der Legislaturperiode noch ausführen möchte. Wir haben unsere Arbeit getan, waren bei den Freunden der JU des Saar-Pfalz-Kreises und sogar bei der saarländischen SPD-Fraktion . Ein Treffen mit der saarländischen CDU-Landtagsfraktion werden wir ebenfalls in Angriff nehmen."