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Iintegratives Spielfest
Spielfest unter widrigen Bedingungen

An der Station der Feuerwehr, galt es zielsicher mit dem Wasserschlauch umzugehen.
An der Station der Feuerwehr, galt es zielsicher mit dem Wasserschlauch umzugehen. FOTO: Nadine Lang
Wattweiler. Erst am Samstagnachmittag kam das integrative Spielfest des TuS Wattweiler, der Mauritius-Schule und der freiwilligen Feuerwehr Wattweiler so richtig auf Touren. Von Nadine Bröcker

Ein leergefegter Sportplatz, im Regen stehende Ponys und zum Teil abgebaute Spielestationen – dieses Bild bot sich am vergangenen Samstag leider zeitweilig auf dem Sportgelände des TuS Wattweiler, der gemeinsam mit der Mauritius-Schule und der freiwilligen Feuerwehr Wattweiler zum integrativen Spielfest eingeladen hatte. Monatelang haben die Veranstalter auf diesen Tag hingearbeitet und ausgerechnet dann präsentierten sich die ersten Stunden des Spielfestes bei triefendem Regen. Zum sechsten Mal fand dieses Spielfest nun bereits statt und wie immer stand das gemeinsame Spielen, Sport treiben und Spaß haben, sich gegenseitig achten und schätzen lernen im Vordergrund der Kooperation. Erstmals waren auch Schüler der Canada-Schule zum Fest eingeladen, nachdem der Hauptsponsor, der Lions Club, diesen Vorschlag eingebracht hatte. Eine schöne Gelegenheit also, das gemeinsame Kennenlernen auszuweiten.

Beim integrativen Spielfest galt es sieben spannende Stationen zu absolvieren und auf dem Laufzettel, welches jedes Kind zu Beginn erhielt, diese abstempeln zu lassen. Die Stationen haben sich im Laufe der Jahre etabliert und sind so ausgelegt, dass möglichst viele Kinder, egal ob mit oder ohne Behinderung, möglichst viele Stationen mitmachen können. „Es kann jeder entsprechend seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten ein Angebot wahrnehmen“, erklärte Harald Nentwig, Vorsitzender des TuS Wattweiler. So galt es bei einem Wurfspiel, beim Tischtennis in der Halle, beim Wasserzielschießen mit der Feuerwehr, beim Sumo-Ringen, beim Basketball-Weitwurf, beim Torwandschießen und beim Kistenklettern Geschick zu beweisen.

Wer den Laufzettel vollständig abgab, durfte sich über eine Medaille freuen. Aufgrund des Wetters fiel die Teilnahme natürlich entsprechend geringer aus, als in den Jahren davor. Die Kinder der Mauritius-Schule und der Canada-Schule wurden im Vorfeld per Flyer über das integrative Spielfest informiert und kamen eigenständig mit ihren Eltern oder Großeltern nach Wattweiler. „Es wird von unseren Kindern gut angenommen. Und es ist eine schöne Sache, sich auszuprobieren und sich an einem Wochenende mit den Schulfreunden zu treffen“, erklärte Petra Bruckner, stellvertretende Schulleiterin der Mauritius-Schule.



Besonders das Kistenklettern und das Ponyreiten sind für die Kinder der Mauritius-Schule die Highlights, wie Petra Bruckner herausfand. Auch wenn sie sich wegen der Regengüsse zeitweilig aus Sicherheitsgründen mit Kistenklettern gedulden mussten. Gleiches galt für die Kletterwand und die Hüpfburg, die neben den zu absolvierenden Stationen für die Kinder zur Verfügung standen.

Am Nachmittag hatte dann glücklicherweise auch das Wetter ein Einsehen und am Ende des Tages absolvierten 48 Kinder den Parcours, knapp 30 weitere versuchten sich an einzelnen Stationen. Im Vergleich zu den Vorjahren waren das gerade einmal halb so viele, wie an gut besuchten Festen. Dank der vielen Sponsoren, erhielten die Kinder außerdem ein kostenloses warmes Mittagessen. „Wir wollen nächstes Jahr versuchen, noch mehr Attraktionen für alle Altersklassen einzubringen“, erklärt Sigrid Hübschen, Schriftführerin vom TuS Wattweiler.