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Ingelheimer Ausstellung von Flüchtlingen für Bundespreis nominiert

Mainz. Agentur

Eine von Flüchtlingen in Ingelheim gestaltete Ausstellung ist für einen Kulturpreis des Bundes nominiert worden. Die zurzeit in Mainz gezeigte Zusammenstellung von Handyfotos und -videos mit dem Titel "Flucht 2.0 - An Odyssey to Peace" ist einer von zehn Beiträgen, die aus 150 Vorschlägen für einen erstmals ausgeschriebenen Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen ausgewählt wurden. Die Kandidaten für die Endrunde gab Kulturstaatsministerin Monika Grütters am Freitag in Berlin bekannt. "Ich wünsche mir sehr, dass die Neuankömmlinge von uns allen als kulturelle Bereicherung wahrgenommen werden", erklärte Grütters zur Auswahl einer Fachjury mit Künstlern und Kreativen aus ganz Deutschland. "Nur gemeinsam können wir Ängste und Vorbehalte überwinden." Die Preisverleihung findet am 21. Mai in Berlin statt; drei Preisträger erhalten jeweils 10 000 Euro.