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Standesamtzahlen
In Zweibrücken traut man sich

 253 Paare haben sich im vergangenen Jahr in der Rosenstadt das Ja-Wort gegeben.
253 Paare haben sich im vergangenen Jahr in der Rosenstadt das Ja-Wort gegeben. FOTO: picture-alliance/ dpa / Andreas Lander
Zweibrücken. Die Zahl der Eheschließungen im städtischen Standesamt ist gestiegen. Auch viele Paare von außerhalb schließen in der Rosenstadt den Bund fürs Leben. Von Fritz Schäfer

Die Zahl der Trauungen ist in Zweibrücken im vergangenen Jahr gestiegen. 253 Paare haben sich im Zweibrücker Standesamt das Ja-Wort gegeben. Ein Paar war gleichgeschlechtlich. Bis Ende September waren es drei Lebenspartnerschaften. Das sind so viele wie im Jahr davor. Insgesamt waren im Jahr 2016 205 Ehen, die in Zweibrücken geschlossen worden.

Die Trauungen im barocken Trauzimmer des Rathauses sind weiter sehr beliebt. 158 Paare haben sich dort trauen lassen. Die beiden Außenstellen des Standesamtes im Rosengarten und in der Fasanerie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Für die Fasanerie haben sich vergangenes Jahr 26 Personen entschieden. Zwei mehr als 2016. Im Rosengarten waren es 65, 2016 48.

Das Zweibrücker Standesamt mit den besonderen Trauorten ist nicht nur für die einheimischen attraktiv. Wie Amtsleiterin Yvonn Langner informiert, kamen 98 Anmeldungen für Eheschließungen von außerhalb der Stadt. Auf der anderen Seite ließen sich 28 Paare aus Zweibrücken ihre Trauung nicht in der Stadt beurkunden. Auch in der Justizvollzugsanstalt wurden im vergangenen Jahr vier Ehen besiegelt.



Die Schließung des evangelischen Krankenhauses im Herbst 2016 macht sich jetzt auch in der Statistik des Zweibrücker Standesamts bemerkbar. Wurden 2016 immerhin noch 237 Geburten ausgewiesen, hat sich die Zahl im vergangenen Jahr auf eine reduziert. Der neue Erdenbürger mit dem Namen Erich erblickte als Hausgeburt das Licht der Welt.