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Hypovereinsbank: Keine Kasse mehr, dafür Beratung gestärkt

Zweibrücken. Die Hypovereinsbank setzt weiter auf den Standort Zweibrücken . Während in den Nachbarstädten Homburg und St. Ingbert geschlossen wurde, hat die HVB ihre Zweibrücker Filiale in einem fünfwöchigen Umbau komplett neu gestaltet. nob

"Wir sehen hier ein Potenzial für die Zukunft", erklärte Ute Hennig, Leiterin Privatkunden Rhein-Neckar/Saar, gestern beim Wiedereröffnungs-Pressegespräch. So gebe es in Zweibrücken die größten Kundenströme. Die Bank sei hier nun eine reine Beratungsfiliale. Es gibt keine Kasse mehr. Der Kundenbereich wurde mit modernem Mobiliar ausgestattet. An zwei Service-Automaten kann man auch Geld abheben. Hier sei auf mehr Diskretion und Sicherheit geachtet worden. Bei Gesprächen mit einem der vier Berater in der Zweibrücker Filiale können über die neue "HBV Online-Filiale" Experten zugeschaltet werden, die beispielsweise Auskünfte zur Immobilien-Finanzierung geben. Der Umbau der Filiale gehöre zu den Maßnahmen, mit denen sich die HVB zukunftsfähig machen will. Die Zahl der Filialen in Deutschland sei um die Hälfte auf nun 340 reduziert worden. Filialleiter Udo Hoffmann betreut neben Zweibrücken auch den Standort in Neunkirchen.