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Über 14 Millionen sollen fließen
Hohe Fördergelder für Klinik-Erweiterung

Zweibrücken/Mainz. Mainz bewilligt über 14 Millionen Euro für Nardini-Anbau. Für die Bauarbeiten wird ein Zugang gesperrt.

(red) Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium fördert am Nardini-Klinikum St. Elisabeth Zweibrücken einen Erweiterungsbau mit 14,174 Millionen Euro, was 90 Prozent der förderfähigen Kosten entspricht. Das teilte das Nardini-Klinikum am Freitag mit. Die Förderung erfolge überwiegend aus Mitteln des deutschen Krankenhausstrukturfonds.

Der Neubau dient der Erweiterung der Inneren Medizin um 50 Betten. Der Träger verspricht sich davon eine erhebliche Verbesserung der Infrastruktur der Klinik und der Arbeitsabläufe, da nach Abschluss ab 2020 alle Leistungen des Zweibrücker Standortes ausschließlich in der Kaiserstraße erbracht werden. Bislang ist eine der beiden -Abteilungen der Inneren Medizin im Gebäude des Ende September 2016 geschlossenen Evangelischen Krankenhauses untergebracht.

Inklusive Keller- und Dachgeschoss umfasst der Anbau acht Geschosse. Er wird auf einer Bruttogeschossfläche von 5600 Quadratmetern Platz für moderne Patientenzimmer sowie die erforderlichen Funktions-, Arzt- und Nebenräume bieten. Die Baugenehmigung wurde erteilt, so das Nardini. Nun werde die Ausführungsplanung erstellt, die die Grundlage für die weiteren Ausschreibungen sei.



Zur Vorbereitung des Projektes werden zunächst Baumaßnahmen zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft des Bestandsgebäudes durchgeführt. In einem ersten Schritt werden Versorgungsleitungen für Wärme, Strom und Sauerstoff verlegt. Hierzu wird der Zugang von der Von-Rosen-Straße zum Krankenhausgelände gesperrt. Die Sperrung ist bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme erforderlich.

Starten wird das Bauprojekt mit der Vorbereitung des Baufeldes im Innenhof der Klinik. Im Zuge der Baumaßnahme wird die Küche in Zweibrücken anders genutzt werden. Für die Verpflegung der Patienten ist laut Nardini-Klinikum künftig der Standort Landstuhl zuständig, wo „ein modernes Verpflegungs- und Logistikkonzept etabliert wurde“.