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Bundesweit völlig neues Konzept
Hochschule bietet neuen Studiengang „Wirtschaft und Recht“

Blick auf den Campus der Hochschule in Zweibrücken. Ab dem Herbstsemester wird dort der neue Studiengang „Wirtschaft und Recht“ angeboten. Die Zahl der Studierenden ist allerdings auf 30 Personen begrenzt.
Blick auf den Campus der Hochschule in Zweibrücken. Ab dem Herbstsemester wird dort der neue Studiengang „Wirtschaft und Recht“ angeboten. Die Zahl der Studierenden ist allerdings auf 30 Personen begrenzt. FOTO: elb/pma
Zweibrücken. Zweibrücker Richter lehren Studierende. Das ist ab dem Herbstsemester an der Hochschule Zweibrücken der Fall. Dann beginnt der neue Studiengang „Wirtschaft und Recht“. Die Vorlesungen und Seminare werden teilweise von Richtern des Oberlandesgerichts, des Landgerichts und der Amtsgerichte geleitet. „Das ist bundesweit einmalig. Ein Aushängeschild für Hochschule und Gerichte“, sagt Bernhard Thurn, Präsident des Oberlandesgerichts. Die Kooperation zwischen Gerichten und Hochschule wird am Dienstag, 3. April, elf Uhr, im Festsaal des OLG in Zweibrücken gefeiert. Darauf wies das OLG gestern auch offiziell in einer Pressemitteilung hin. „Ziel ist es, verstärkt praxisrelevante, rechtliche Inhalte in die Lehre einfließen zu lassen und die Qualität und Attraktivität des Studienangebots zu steigern“, erklärte das OLG. Von Mirko Reuther

Zweibrücker Richter lehren Studierende. Das ist ab dem Herbstsemester an der Hochschule Zweibrücken der Fall. Dann beginnt der neue Studiengang „Wirtschaft und Recht“. Die Vorlesungen und Seminare werden teilweise von Richtern des Oberlandesgerichts, des Landgerichts und der Amtsgerichte geleitet. „Das ist bundesweit einmalig. Ein Aushängeschild für Hochschule und Gerichte“, sagt Bernhard Thurn, Präsident des Oberlandesgerichts. Die Kooperation zwischen Gerichten und Hochschule wird am Dienstag, 3. April, elf Uhr, im Festsaal des OLG in Zweibrücken gefeiert. Darauf wies das OLG gestern auch offiziell in einer Pressemitteilung hin. „Ziel ist es, verstärkt praxisrelevante, rechtliche Inhalte in die Lehre einfließen zu lassen und die Qualität und Attraktivität des Studienangebots zu steigern“, erklärte das OLG.

Die Chance, von Richtern praxisnah auf die Berufswelt vorbereitet zu werden, erhalten aber nicht viele: Der Studiengang wird auf 30 Teilnehmer begrenzt. Bis die ersten Richter ihr Wissen an die Studierenden weitergeben, wird noch ein Jahr vergehen. Die Einführungsveranstaltungen werden noch Professoren der Hochschule übernommen. Erst nach dem Herbstsemester, wenn die Studenten tiefer in die Materie eindringen, kommen dann die Richter zum Einsatz.