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Historischer Verein lädt zu „Hopfen und Malz, Gott erhalts“

Zweibrücken. red

Am 6. April wird beim Vortrag des Historischen Vereins Zweibrücken in der Karlskirche ein Schatzkästchen geöffnet, das Dr. Haibach in jahrelanger akribischer Sammlerleidenschaft zusammengetragen hat. "Lassen Sie uns die Zeit um 150 Jahre zurückdrehen. Lauschen wir den klappernden Hufen der kräftigen Kaltblüter, die mit Bierfässern schwer beladen über das holprige Pflaster fahren, um die etwa 60 Gasthäuser und über 40 Biergärten in Zweibrücken und Umgebung zu beliefern. Wissen Sie denn auch wo's "Holler Lottche" und es "Luiche" residierten? Wie kamen das "Appeltörtche" und der "Pudding" zu ihren Namen und wie foppten sie ihre Gäste? Wo man an Sonntagen, unter schattenspenden Bäumen, beim Klang froher Weisen, vor den beiden Weltkriegen in den Biergärten und Gartenwirtschaften, frohe Geselligkeit pflegte.

Besuchen wir das Lokal, wo das Hambacher Fest seinen Anfang nahm, wo der Verein der Rosenfreunde gegründet wurde und wo Prinzessin Hildegard von Bayern bei der Eröffnung des Rosengartens speiste, nächtigte und tanzte", beschreibt der Historische Verein seine Veranstaltung "Hopfen und Malz, Gott erhalts". Dieser lädt alle Interessierten ein, sich mit dem Historischen Verein am Mittwoch, 6. April, um 19 Uhr in der Karlskirche auf den Weg zu einem Bummel durch diese alten Gasthäuser und Brauereien zu machen und den edlen Gerstensaft der guten alten Zeit zu genießen.