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Hansi Hinterseer im Rosengarten

 Der bekannte österreichische Schlagersänger Hansi Hinterseer gastiert zur Eröffnung der Saison am Sonntag, 9. Mai, im Zweibrücker Rosengarten. Foto: dpa
Der bekannte österreichische Schlagersänger Hansi Hinterseer gastiert zur Eröffnung der Saison am Sonntag, 9. Mai, im Zweibrücker Rosengarten. Foto: dpa
Zweibrücken. Der österreichische Schlagersänger Hansi Hinterseer gastiert am Sonntag, 9. Mai, im Zweibrücker Rosengarten. "Damit wird die Rosengartensaison mit einem international bekannten Star eröffnet", stellte der Leiter des Zweibrücker Kultur- und Verkehrsamtes, Thilo Huble, im Kulturausschuss das Konzert- und Veranstaltungsprogramm im Rosengarten vor Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. Der österreichische Schlagersänger Hansi Hinterseer gastiert am Sonntag, 9. Mai, im Zweibrücker Rosengarten. "Damit wird die Rosengartensaison mit einem international bekannten Star eröffnet", stellte der Leiter des Zweibrücker Kultur- und Verkehrsamtes, Thilo Huble, im Kulturausschuss das Konzert- und Veranstaltungsprogramm im Rosengarten vor. Neben den Sonntagnachmittagskonzerten, den Rosentagen im Juni, dem Rosen- und Gartenmarkt gehört auch die Reihe Picknick im Park zum Programm bis Ende September. Bei den Rosentagen wird am 19. Juni in Anlehnung an das Jubiläum 600 Jahre Herzogtum Pfalz-Zweibrücken ein barockes Sommerfest mit moderner Musik "in einem besonderen Ambiente" angeboten. Die seit fast einem Jahrzehnt angebotenen Sonderveranstaltungen sind nach Einschätzung Hubles "sehr entscheidend für den Zuwachs der Besucherzahl". So kamen 2009 fast 98 000 Gäste in den 50 000 Quadratmeter großen Park. Das sind rund 20 000 Besucher mehr als im Durchschnitt der Vorjahre (wir berichteten). Damals habe man bei stagnierenden Besucherzahlen der Sonntagnachmittagskonzerte Änderungen vorgenommen wie die Gartenmärkte, Fitnesstage, Tagesseminare oder Picknick im Park. Diese neuen Veranstaltungen lockten im vergangenen Jahr über 20 000 Gäste in den Rosengarten. Bei der Analyse habe man festgestellt, dass der gärtnerische Aspekt allein nicht mehr reiche, um Gäste zu locken. Huble: "Das Freizeitverhalten der Menschen hat sich geändert." Deshalb wurde das Angebot "sensibel modifiziert". Denn die Verwaltung musste "den Spagat leisten", das bekannte zu bewahren ("das hat auch seine Freunde") und alternative "rosengartenverträgliche" Veranstaltungen anzubieten."Damit sind wir auf dem richtigen Weg", erklärte der Beigeordnete Rolf Franzen. Die Besucherzahlen würden nach oben gehen, obwohl das Budget für die Rosengartenveranstaltungen seit Jahren mit 43 000 Euro gleich blieb. "So, wie der Rosengarten jetzt genutzt wird, ist es sinnvoll." Nach Auffassung von Dirk Schneider (SPD) gehe die Verwaltung mit dem Programm mit der Zeit. Es würden mehr Altersgruppen angesprochen. Richard Scherer (CDU) und Ingrid Kaiser (FDP) schlossen sich der Einschätzung an. Kaiser machte zudem noch Vorschläge, jüngere Menschen anzusprechen.