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Stadtmarketing-Event
Horror-Gestalten erobern die Innenstadt

Der Hallplatz-Brunnen wurde am Halloween-Abend in einen Hexenkessel verwandelt.
Der Hallplatz-Brunnen wurde am Halloween-Abend in einen Hexenkessel verwandelt. FOTO: Norbert Rech
Zweibrücken. Rund 1500 Besucher verwandelten am Mittwochabend beim Halloween-Event Zweibrücken in eine Gruselzone. Von Norbert Rech

Schaurig schön waren sie anzusehen, die Horror-Gestalten. Sie verwandelten die Zweibrücker Innenstadt am Mittwochabend zu Halloween einmal mehr in eine richtige Gruselzone. Stadtmarketing und Gemeinsamhandel Zweibrücken boten den Gästen nach Einbruch der Dämmerung ein tolles Programm.

Los ging es auf dem Hallplatz, wo der „König-Ludwig-Brunnen“ sich durch Illuminationen zu einem richtigen „Hexenkessel“ verwandelt hatte. Nach der Eröffnung durch die Zweibrücker Rosenkönigin Dina I. gab es gleich eine Überraschung. Die Kinder von Elmiras Orient waren diesmal in völlig andere Gewänder gehüllt. Nicht „1000 und eine Nacht“ hieß es, sondern eher „Tanz der Vampire“. Für ihre Vorführung gab es reichlich Applaus.

Die Gruppe „Traumzeit“ ließ dann erst einmal auf sich warten. Für Kurzweil sorgte eine spontane Vorführung der kleinen Besucher der Halloweenparty. Sie konnten vor großem Publikum ihren originellen Kostüme zeigen. Mit Musik und viel Spaß hielten dann die Künstler von „Traumzeit“ ihren Einzug und boten für die Gäste reichlich Gelegenheit, mit den Drachen und anderen Geschöpfen ein Selfie zu machen.Dann sprühten im Brunnen die Funken. Ein spektakuläres Feuerwerk war einer der Höhepunkte des Abends, bevor es dann durch die Fußgängerzone zum Schlossplatz ging. Viele Geschäfte spendeten als „Wegzehrung“ Süßes. Am Ende waren die Taschen der Kleinen prall gefüllt mit allerlei Leckereien, die sie von den Ladenbesitzern geschenkt bekommen hatten. Auch die Schaufenster und Eingänge waren dem Anlass entsprechend dekoriert.



Vor dem Schloss, wo auf die Besucher neben einem Gruselzelt des Kinderschutzbundes und einer Burg mit vielen Überraschungen auch ein Angebot an Speisen und Getränken wartete, fand das Finale statt. Bestaunt wurde unter anderem der Auftritt eines Feuerjongleurs. Dann wichen die Gäste zurück, da es noch ein zweites Feuerwerk gab.

Citymanagerin Petra Stricker zeigte sich auf Merkur-Nachfrage mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Das schöne Herbstwetter habe regelrecht für einen Besucherrekord gesorgt. Sie schätzt, dass rund 1500 Besucher in die Rosenstadt gekommen waren, um als Skelett, Gespenst, Hexe oder Vampir durch die Straßen zu ziehen.

Ungewöhnlich stark präsent war auch die Polizei – wohl auch deshalb, weil es andernorts zu Halloween auch schon mal den ein oder anderen Zwischenfall gegeben hat. In Zweibrücken allerdings blieb auch in diesem Jahr alles friedlich.