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Start ins mehrtägige Programm
Halloween-Start macht Lust auf mehr

Schon beim Auftakt des Halloween-Programmes ging es schaurig zu.
Schon beim Auftakt des Halloween-Programmes ging es schaurig zu. FOTO: Norbert Rech
Zweibrücken. „Süßes, sonst gibt`s Saures!“ Mit diesem Spruch ziehen Kinder und Jugendliche am 31. Oktober von Haustür zu Haustür. Halloween wird in der Region immer beliebter. In Zweibrücken fiel der Startschuss zu dem bunten und schaurigen Treiben sogar bereits am Samstagvormittag. Von Norbert Rech

Auf dem Schlossplatz gab es für die Hexen, Gespenster, Vampire und Zauberer neben Süßigkeiten auch deftige Leckereien. Von den rund 120 Kürbissen des Stadtmarketings, mit denen die Knirpse tolle Gesichter schnitzen könnten, waren zum Schluss kaum noch welche übrig. Die Kleinen dürften ihre Kunstwerke selbstverständlich mit nach Hause nehmen. Kein Wunder dass Petra Stricker, Leiterin des Stadt, über das ganze Gesucht strahlte, auch wenn sie sich nun für die Dekoration am Mittwoch, für die sie die übrigen Früchte vorgesehen hatte, etwas anderen einfallen muss. Doch nach der riesigen Resonanz zum Halloween-Auftakt macht ihr die zusätzliche Arbeit natürlich nichts aus. Es passte einfach alles – vom herrlichen Herbstwetter bis hin zum Programm.
Einer der Höhepunkte war mit Sicherheit die Preisverleihung für die 13 originellsten Kostüme. Hier bewies einmal mehr Nicklas Speicher ganz besonders viel Kreativität. Gemeinsam mit seinen Eltern hat der Siebenjährige gut vier Monate an der Verkleidung gearbeitet, mit der er am 31. Oktober auch beim Umzug durch die Zweibrücker Innenstadt mitlaufen will. Als Belohnung dürfte er sich unter anderem über eine Eintrittskarte für den Europark in Rust und einen Pokal (gestiftet von Spielwaren Cleeman) freuen. Ein Blickfang waren aber auch die Kostüme der anderen zwölf Teilnehmer, vor allem von Emma Schmidt, Lena Karabulut und Aylin Yerlikaya, die ebenfalls schöne Preise erhielten.
Die Trommelschule Tam Tam sorgte mit ihren Hexen und Zauberern auch für Stimmung in der Fußgängerzone, wo an diesem Tag sehr viele Menschen unterwegs waren.
Darüber hinaus wurde bei der Waldjugend Stockbrot gebacken. Das THW und die Jungend des ASB hatten Beleuchtung und Technik auf dem Schlossplatz im Griff und präsentierten auch Fahrzeuge Ihrer Organisationen. Zum Schluss könnten sich die Kinder mit der Tanzschule Srutek auf der Bühne austoben.
Der Samstag hat auf jeden Fall reichlich Lust auf mehr gemacht – darin waren sich nahezu alle Gäste einig. Weiter geht es am Mittwoch, wenn das große Spektakel beginnt. Los geht es um 17 Uhr am Hexenbrunnen auf dem Hallplatz. Zuvor können sich die Besucher ab 15 Uhr noch über eine Gruselshow des Kinderschutzbundes auf dem Schlossplatz freuen, wo nach dem Umzug ab 18.30 Uhr die Feuershow und das Bodenfeuerwerk beginnt.