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Gutachten: Deponie belastet Luft in der Umgebung nicht

Zweibrücken. "Der Deponiebetrieb führt zu keiner messbaren Erhöhung der Staubbelastung in Mörsbach." Zu diesem Schluss kommt nach Angaben des Umwelt- und Servicebetriebes Zweibrücken (UBZ) das Abschluss-Gutachten der Müller-BBM GmbH über die Auswertung von Messdaten an sieben Messpunkten rund um Mörsbach und die Deponie. "Angesichts der Bedenken in der Bevölkerung haben wir nun von unabhängiger Gutachterseite die Gewissheit: Unsere Deponie ist sicher", resümiert UBZ-Vorstand Werner Boßlet. red

"Der Deponiebetrieb führt zu keiner messbaren Erhöhung der Staubbelastung in Mörsbach." Zu diesem Schluss kommt nach Angaben des Umwelt- und Servicebetriebes Zweibrücken (UBZ) das Abschluss-Gutachten der Müller-BBM GmbH über die Auswertung von Messdaten an sieben Messpunkten rund um Mörsbach und die Deponie. "Angesichts der Bedenken in der Bevölkerung haben wir nun von unabhängiger Gutachterseite die Gewissheit: Unsere Deponie ist sicher", resümiert UBZ-Vorstand Werner Boßlet.

Die mittleren Partikelkonzentrationen für Feinstaub PM10 und PM2,5 seien in Mörsbach "auf dem niedrigen Niveau der Waldmessstationen des Landesamtes für Umwelt (LfU), welche die Hintergrundbelastung fernab von Staubemittenten erfassen".

Die gesetzlich erlaubten Grenzwerte seien damit weit unterschritten worden. In Bezug auf die Konzentration der Metalle in der Luft und im Staubniederschlag stellt das Gutachten fest: "Die Grenzwerte und Zielwerte der 39. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BlmSchV) werden sicher eingehalten." Ferner attestiert das Gutachten laut UBZ, dass auch bei der Quecksilber-Konzentration der Zielwert "sicher eingehalten wird".



Insgesamt hätten alle Messwerte auf einem sehr niedrigen Niveau gelegen, "wie es in ländlichen Gebieten üblich ist".