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Ökumenische Aktion in der ganzen Pfalz (mit Saarpfalz)
Glockengeläut und Fenster-Kerzen in der Corona-Krise

 Die Kirchen in der Pfalz rufen dazu auf, ab Donnerstag täglich um 19.30 Uhr eine Kerze ans Fenster zu stellen, um in der Corona-Krise innezuhalten und zum Beispiel an Helfer zu denken.
Die Kirchen in der Pfalz rufen dazu auf, ab Donnerstag täglich um 19.30 Uhr eine Kerze ans Fenster zu stellen, um in der Corona-Krise innezuhalten und zum Beispiel an Helfer zu denken. FOTO: dpa / Fabian Strauch
Zweibrücken. Normalerweise rufen die Glocken die Gläubigen zum Gottesdienst, in der Corona-Krise rufen sie in der Pfalz ab diesem Donnerstag bis auf weiteres jeden Abend um 19.30 Uhr zum gemeinsamen Gebet. Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer laden dazu ein, einen Moment innezuhalten und sich im Gebet mit Kranken und Helfern zu verbinden.

Gläubige können beispielsweise ein „Vater unser“ beten oder das von Bischof Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Christian Schad entworfene ökumenische Gebet sprechen. Möglich ist auch, einfach einen Moment in Stille zu verharren und an Menschen zu denken, die einem lieb sind, die krank sind oder die in dieser schwierigen Zeit in Krankenhäusern arbeiten. Alle sind eingeladen, in dieser Zeit eine Kerze ins Fenster zu stellen. „Mit dem Glockenläuten und dem gemeinsamen Gebet wollen wir während des Kontaktverbots ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trosts und der Ermutigung in der Öffentlichkeit setzen“, so der Kirchenpräsident und der Bischof.