| 00:16 Uhr

GBI in ruhigem Fahrwasser

 Das von der GBI betriebene Kulturcafé im Gebäude des Stadtmuseums und der Stadtbücherei. Foto: jam
Das von der GBI betriebene Kulturcafé im Gebäude des Stadtmuseums und der Stadtbücherei. Foto: jam
Zweibrücken. "Die GBI ist in ruhiges Fahrwasser gekommen", wertete Zweibrückens Oberbürgermeister Helmut Reichling den Jahresabschluss der Gesellschaft für Beschäftigungsentwicklung und Integration (GBI). GBI-Geschäftsführerin Petra Backes hatte in der Sitzung des Hauptausschusses die Situation der Gesellschaft erläutert

Zweibrücken. "Die GBI ist in ruhiges Fahrwasser gekommen", wertete Zweibrückens Oberbürgermeister Helmut Reichling den Jahresabschluss der Gesellschaft für Beschäftigungsentwicklung und Integration (GBI). GBI-Geschäftsführerin Petra Backes hatte in der Sitzung des Hauptausschusses die Situation der Gesellschaft erläutert.Im Jahr 2009 ist der Umsatz um 350 000 auf 4,5 Millionen Euro zurückgegangen. Grund sei der Rückgang der Ein-Euro-Jobber und die geringeren Umsätze der Dorfläden. Aus den Dorfläden resultierte auch der Verlust der GBI i in Höhe von 55 000 Euro. Doch die Verluste verteilen sich unterschiedlich auf die drei Profitcenter der GBI.

So machten Zweibrücken (38 000 Euro) und Pirmasens (116 000 Euro) einen Gewinn und der Landkreis einen Verlust von 210 000 Euro. Deshalb müsse die Stadt für das Jahr 2009 auch kein Geld zuschießen.

Im von der GBI betriebenen Kulturcafé gebe es zwar 2009 auch Verluste. Doch die fallen laut der Geschäftsführerin geringer aus als im Jahr davor. Und die Tendenz gehe in Richtung eines höheren Umsatzes im Jahr 2010. Durch die Landesausstellung im Stadtmuseum sei das Kulturcafé bekannter geworden.



Die Verluste der Dorfläden haben 2010 zu deren Schließung geführt (wir berichteten). Bei den Ein-Euro-Jobbern gab es 2009 bei der GBI noch 50 Plätze, 2010 waren es noch 37 und in diesem Jahr werden es noch 15 sein. Für die Bürgerarbeit habe die GBI die Möglichkeit, einen Mitarbeiter für das Möbellager zu beantragen. In dem Lager auf dem Kreuzberg sammeln die Leute Möbel ein, arbeiten sie auf und geben sie günstig oder kostenlos an Bedürftige weiter. Kurt Zahler (SPD) freute sich, dass sich die GBI in dem Bereich der sozialen Träger etabliert hat, um Langzeitarbeitslosen zu helfen. sf

In der Sitzung des Hauptausschusses legte der Geschäftsführer der Gesellschaft für Wohnen und Bauen, Werner Marx, den Wirtschaftsplan 2011 vor. Er informierte auch über den Sachstand des Betrugsfalls bei der Gesellschaft. > Seite 18: Bericht