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Garagenbrand in Mörsbach

 Die Löscharbeiten in der Garage waren für die Helfer wegen der räumlichen Enge schwierig. Foto: cos
Die Löscharbeiten in der Garage waren für die Helfer wegen der räumlichen Enge schwierig. Foto: cos FOTO: cos
Zweibrücken. Bei einem Garagenbrand in Mörsbach sind am Donnerstag zwei Autos ausgebrannt. Die Feuerwehr verhinderte einen Übergriff des Feuers auf das Wohnhaus. Die Brandursache wird noch ermittelt. cos

Zu einem folgenschweren Garagenbrand rückten am Donnerstagnachmittag 42 Feuerwehrleute nach Mörsbach aus. Das Ausbrennen zweier BMW konnten sie nicht verhindern, dafür aber ein Übergreifen des Feuers. Auslaufendes Benzin erschwerte den Einsatz massiv. Mit biologisch abbaubarem Schaum musste das Feuer bekämpft werden.

Das ältere Ehepaar, Hauseigentümer und Fahrzeugbesitzer, musste die Nacht über bei Familienangehörigen in Mörsbach verbringen. Wegen der erheblichen Rußpartikel, die ins Wohngebäude zum Beginn des Feuers gelangen konnten, wurde das Wohnhaus aus Sicherheitsgründen für zunächst unbewohnbar erklärt. Das Ehepaar stand unter Schock und wurde von DRK-Helfern und Anwohnern aus der Nachbarschaft in Obhut genommen. Der Dachstuhl über der Garage muss vollständig erneuert werden. Insgesamt soll nach vorsichtigen Schätzungen der Gesamtschaden 65 000 Euro betragen. Wegen der genauen Brandursache wird die Kriminalpolizei noch Untersuchungen aufnehmen. Wie Hauptbrandmeister Peter Theisinger erklärte, soll der Hauseigentümer noch versucht haben, mit einfachen Mitteln dem Feuer unter einem abgestellten Fahrzeug Herr zu werden, was jedoch misslang.

Die räumliche Enge in der Garage und auslaufendes Benzin, das sich immer wieder entzündete, habe die Löscharbeiten wesentlich erschwert, so Stadtfeuerwehrinspekteur Harald Schmieg, der gleichfalls an den Einsatzort geeilt kam. Ein Flüssiggastank hinter der Garage wurde vorsichtshalber gekühlt. Eine Gefahr habe jedoch nicht bestanden, so der Stadtfeuerwehrinspekteur.

Insgesamt waren 42 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen im Einsatz.