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Gemeinsam böllern
FWG hält Feuerwerkspläne für unrealistisch

Zweibrücken. (red) Als „lobenswert, aber leider nur theoretisch, nicht aber praktisch umsetzbar“ kritisieren die Freien Wähler Zweibrücken (FWG) den von Fridays for Future inspirierten FDP-Vorschlag, an Silvester an einer zentralen Stelle ein gemeinsames Feuerwerk zu veranstalten (wir berichteten).

„Stellen wir uns mal wirklich vor, zum Beispiel auf der Rennwiese solle ein zentrales Feuerwerk stattfinden“, schreibt FWG-Stadtrat Patrick Lang. Das müsse, um attraktiv genug sein, ein Rahmenprogramm haben, ein Zelt, Livemusik, Catering, Security und Feuerwehr. Das koste, ebenso wie das Feuerwerk selber, Geld, das mit dem Erlös der Veranstaltung mit Sicherheit nicht wieder hereinkäme.

Zudem werde Silvester traditionell mit Familie und Freunden gefeiert. Und auch gerne das eine oder andere Gläschen Alkohol getrunken. „Sollen diese Menschen dann kurz vorm Feuerwerk um Mitternacht zu Fuß zur Rennwiese, oder mit Taxis fahren?“, fragt Lang.

Als einzige Option wäre aus Patrick Langs Sicht „halbwegs denkbar“, dass von erhöhter Stelle in Zweibrücken ein Höhenfeuerwerk angeboten werden könnte, dazu bräuchte man kein zusätzliches kostspieliges Rahmenprogramm. Finanziert werden könnte das Spektakel am ehesten über Sponsoren. „Dieses Feuerwerk könnte in weiten Teilen von Zweibrücken zu sehen sein. Dies könnte eher dazu führen, dass der ein oder andere auf privates „Feuerwerk“ verzichtet um lieber den Anblick des großen Feuerwerks zu genießen. Ob diese Idee funktionieren würde wäre abzuwarten, aber einen Versuch wäre es wert.“