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Sportausschuss tagt
Freibad: Filmen und Fotos nur noch mit Einwilligung

Ein Archivbild des Zweibrücker Freibades. Die Hausordnung wurde jetzt verschärft, Besucher dürfen nicht mehr einfach gefilmt oder fotografiert werden. Foto: pma
Ein Archivbild des Zweibrücker Freibades. Die Hausordnung wurde jetzt verschärft, Besucher dürfen nicht mehr einfach gefilmt oder fotografiert werden. Foto: pma FOTO: nos / Norbert Schwarz, Bildjournalist,
Zweibrücken. Von Fritz Schäfer

„Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aber in Zeiten des Smartphones muss das wohl festgeschrieben werden“, stimmte Walter Dury (FDP) wie der übrige Sportausschuss des Stadtrats der Ergänzung der Haus- und Badeordnung für das städtische Freibad zu. Danach ist „das Fotografieren und Filmen fremder Personen und Gruppen ohne deren Einwilligung nicht gestattet“.

De Deutsche Gesellschaft für Bäderwesen hat nach Aussage des Leiters des Schul- und Sportamts, Thomas Deller, die Mitglieder der Gesellschaft darauf hingewiesen, den Passus aufzunehmen. Einen konkreten Anlass habe es nicht gegeben, beantwortete Deller eine Anfrage aus dem Gremium.

Zusätzlich zu der Empfehlung der Gesellschaft hat der Ausschuss folgendes aufgenommen: „Bereits der erstmalige Verstoß gegen dieses Verbot rechtfertigt den Ausspruch eines dauerhaften Zutrittsverbotes des Freibades“.



Der Vorsitzende des SVK Zweibrücken, Matthias Stephan, wollte wissen, wie es zum Beispiel bei Sportveranstaltungen auf dem Beachvolleyballfeld sei. Diese und weitere Fragen, ob neben Kinderwagen auch Rollstühle im Bad erlaubt sind, werden noch geklärt. „Wir sollten die Änderung beschließen. Damit die Regelung für das Fotografieren schon zu Beginn der Freibadsaison gilt“, sagte Bürgermeister Christian Gauf (CDU). Dem schloss sich der Ausschuss einstimmig an.

Die Stadt Zweibrücken gewährt den Sportvereinen Zuschüsse für die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften, die Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen oder für Neu- und Umbau von Anlagen.

Der Turn- und Sportverein Rimschweiler ist seit einigen Wochen dabei, den Hartplatz in einen Rasenplatz umzubauen (wir berichteten). Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion hat

bereits einen Landeszuschuss von 83 000 Euro bewilligt. Der Sportausschuss empfiehlt dem Stadtrat, einen Zuschuss von 41 500 Euro zu gewähren. Im Haushalt seien die Kosten eingestellt, sagte Gauf.

Für den Erhalt der vereinseigenen Sportanlagen erhalten 15 Vereine Zuschüsse von insgesamt 54 640 Euro. Die VT Niederauerbach (1500 Euro), die Wassersportfreunde (1515 Euro), der Kanu-Club (1595 Euro), der Pfälzische Rennverein (1600), der SV Mörsbach (2670 Euro), der TC Weiß-Blau (3000 Euro), der Judo Club (3440 Euro), die VBZ (3575 Euro), der TV Ixheim (3880 Euro), der TuS Wattweiler (3950 Euro), der FC Oberauerbach (4175 Euro), die TSG Mittelbach (4920 Euro), der TSC (5250 Euro), die VTZ (5570 Euro) und das LAZ (8000 Euro).

Gauf informierte auf Nachfrage von Fritz Presl (SPD), dass die Verwaltung nach einem Ortstermin mit Vertretern des Jugend- und des Bauamts sowie des UBZ eine „vernünftige Lösung“ für den in städtischem Besitz befindlichen Bolzplatz im Beckerswäldchen (wir berichteten) erarbeiten werde. „Die Lösung werden wir der dortigen IG vorschlagen.“