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Premiere kommt gut an
Zadra: Resonanz auf „Winterzauber“ ist „überwältigend“

Franziska Zadra.
Foto: mw/pmz
Franziska Zadra. Foto: mw/pmz FOTO: Marco Wille; www.marcowille.de / Marco Wille
Zweibrücken. Gastronomen-Ehepaar ist mit bisheriger Resonanz auf das neue Angebot an der Schließ hochzufrieden. „Es ist wichtig, dass in Zweibrücken etwas passiert.“ Von Mathias Schneck

Der „Winterzauber“ an der Schließ wird seinem Namen gleich in doppelter Hinsicht gerecht: Das kleine, weihnachtliche Dorf verzaubert nicht nur die Besucher. Es sorgt auch beim Ehepaar Zadra, das 2018 erstmals diesen Markt anbietet, für leuchtende Augen. Franziska Zadra, bei der veranstaltenden Zadra-Gruppe zuständig für digitale Kommunikation und Marketing, erklärt im Gespräch mit dem Merkur: „Die Resonanz auf unseren ,Winterzauber’ ist überwältigend.“

Roland Zadra ist Pächter des Wirtshauses (samt Biergarten) an der Schließ, gemeinsam mit seiner Gattin Franziska und Ondrej Novotny (zuständig für das operative Geschäft) bilden sie zu dritt die Führungsriege der Zadra-Gruppe, zu der auch das Wirtshaus zählt. Franziska Zadra sagt, die Idee zu dem „Winterzauber“ sei kein spontaner Einfall ihres Gatten gewesen. „Mein Mann ging schon länger damit schwanger“, sagt sie schmunzelnd. Vor rund 14 Tagen, am 16. November, wurde sie umgesetzt, das weihnachtliche Dorf, das noch bis 24. Februar (immer freitags bis sonntags; das Wirtshaus hat jeden Tag geöffnet) läuft, feierte Premiere.

„Wir wollten einen Ort schaffen, wo man sich im Winter ungezwungen treffen kann, beispielsweise nach einem Spaziergang in der Allee“, erklärt Zadra. „Wir erhalten auch über Facebook viel Lob“, sagt sie. Die Meinung, so Franziska Zadra, sei einhellig: „Es ist wichtig, dass in Zweibrücken etwas passiert.“ Die Stadt brauche weitere positive Impulse. Von daher stimmt sie mit Heiko Saberatzky überein. Der hatte im Pfälzischen Merkur, als er sein Programm für den Weihnachtsmarkt rund um den Alexanderplatz vorgestellt hatte, erklärt, dass es gut sei, dass die Zadras ein weiteres Angebot schufen. Zadra pflichtet bei: „Unsere Stadt kann nur davon profitieren. Wir sehen diese beiden Angebote nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung.“