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Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wattweiler
Der Förderverein macht viel möglich

 Übergabe des hydraulischen Scheren-Spreizers an die Löscheinheit. Von links: Matthias Körner, Frank Theisinger, Christian Gauf und Gerald Heilmann.
Übergabe des hydraulischen Scheren-Spreizers an die Löscheinheit. Von links: Matthias Körner, Frank Theisinger, Christian Gauf und Gerald Heilmann. FOTO: Volker Baumann
Wattweiler. Feuerwehrfest in Wattweiler mit Übergabe spezieller Rettungstechnik. Der Verein hat inzwischen 110 Mitglieder. Von Volker Baumann

Zweibrückens Bürgermeister Christian Gauf und Stadtfeuerwehrinspekteur Frank Theisinger waren nach Wattweiler gekommen, nicht nur um mit der Freiwilligen Feuerwehr das beliebte jährliche Fest zu feiern, sondern um ein neu angeschafftes Rettungsgerät zu übernehmen und gleichzeitig an die Wattweiler Löscheinheit weiterzugeben.

Die Rede ist von einem hydraulischen Scheren-Spreizer mit dem etwa Verunglückte aus Autowracks geschnitten, aber beispielsweise auch Türen geöffnet werden können. Christian Gauf sprach von einer bemerkenswerten und hervorragenden Anschaffung, in die der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wattweiler investiert habe und die normalerweise nicht zur Ausstattung des Fahrzeugs in Wattweiler gehöre. Auch Zweibrückens Feuerwehrchef zeigte sich beeindruckt, waren doch 5400 Euro zur Anschaffung des Rettungsgerätes notwendig.

Einstimmiger Tenor aller Beteiligten: Man sei froh, über die Technik zu verfügen, hoffe aber gleichzeitig sie nicht oft anwenden zu müssen. Das hoffen auch die beiden Vorsitzenden des Fördervereins, Gerald Heilmann und Wehrführer Matthias Körner, die dennoch froh sind, der Löscheinheit Wattweiler dieses Rettungsgerät übergeben zu können, unterstützt durch eine Spende des Männergesangvereins.



Der Förderverein, der seit der Jahrtausendwende existiert, habe inzwischen 110 Mitglieder, eine beachtliche Zahl im Zweibrücker Ortsteil mit etwa 800 Einwohnern. Er sei zusammen mit der beliebten „kulinarischen Wanderung“ ins Leben gerufen worden und die Feste, früher mal in Abwechslung gefeiert, inzwischen mindestens genauso beliebt. „Aus dem Fest finanzieren wir unsere zusätzlichen Anschaffungen für die Wehr, seien es mal Handschuhe oder anderes Zubehör, bis zu solch nützlichen Geräten, wie wir sie heute übergeben“, freut sich Gerald Heilmann über den positiven Effekt des jährlichen Feuerwehrfestes am Dorfplatz gegenüber der Feuerwache. „Wir wollen uns dabei natürlich auch bekanntmachen und hoffen, dass auch junge Leute so den Weg zu uns finden“, beschreibt Matthias Körner die zweite schöne Seite der Medaille.

Nicht zu vergessen die Unternehmungen, die der Förderverein den Mitgliedern bietet, von organisierten Fahrten, etwa zu Weinfesten oder Weihnachtsmärkten, bis zur Vereinswanderung im näheren Umfeld mit extra eingerichteten „Versorgungsstationen“. Am Schluss noch ein Appell der beiden Vorsitzenden: „Wir brauchen Feuerwehrnachwuchs. Junge Leute sind bei uns willkommen und können sich bei Interesse jederzeit mit uns in Verbindung setzen.“